In Deutschland stehen die Zeichen auf Winter. Im Schwarzwald und dem Alpenrand ist bereits Schnee gefallen. Auch mit den zuletzt teilweise noch sehr warmen Temperaturen dürfte vorerst Schluss sein. Das Wetter der nächsten Tage im Überblick.

Zumindest in Teilen des Landes hat am Montag mit ersten Schneefällen der Winter Einzug gehalten. So bestätigte ein Sprecher des Schwarzwald-Tourismus-Verbandes der Deutschen Presse Agentur, dass in den Höhenlagen des Mittelgebirges nahezu flächendeckend Schnee liege.

Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net sieht den Winter in Deutschland auf dem Vormarsch. "Der Winter zeigt zum ersten Mal in dieser Saison bis weiter runter seine Krallen", so Jung.

Nach Angaben des Wetter-Experten ist die Schneefallgrenze am Montag, neben den höheren Lagen des Schwarzwaldes, auch im Alpenvorland auf 600 bis 700 Meter gesunken und "in Garmisch-Partenkirchen tanzen aktuell die Flocken vom Himmel."

Der Großteil des Schnees wird sich laut Diplom-Meteorologe Florian Bilgeri vom Deutschen Wetterdienst (DWD) aber nicht halten. Unterhalb der 1.000 Meter sei damit zu rechnen, dass das Weiß sehr bald schmelzen wird.

Bodenfrost und teilweise Schnee

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) lockert sich abseits der Schneefälle der Himmel am Montag vom Nordwesten bis in die Mitte des Landes teilweise auf. Dabei scheint stellenweise längere Zeit die Sonne.

Bedeckt bleibt es hingegen von Baden bis zur Lausitz. Südlich der Donau bilden sich zudem Niederschläge, die sich gegen Abend in Richtung des Alpenrands verschieben. Die Temperaturen liegen zwischen 3 und 11 Grad, in der Nacht zum Dienstag zwischen 4 und -3 Grad. Dabei entwickelt sich besonders im Norden und im Westen großflächig Bodenfrost.

Am Dienstag ist der Himmel über Deutschland oftmals bedeckt. Zudem trübt länger anhaltender Nebel das Wetter. Im Lauf des Tages löst sich dieser im Norden und Westen teilweise auf. Dabei zeigt sich gebietsweise die Sonne. Im Großteil des Landes bleibt es trocken, nur in Baden-Württemberg kommt es zu Regen. Die Temperaturhöchstwerte schwanken zwischen 4 und 11 Grad.

Bewölkt bleibt es auch am Mittwoch. Dabei kommt es in der Mitte und im Süden Deutschlands zu Regen. In den höheren Lagen der Alpen zwischen 1.200 und 1.400 Metern, sowie dem östlichen und südlichen Mittelgebirge fällt erneut Schnee. Laut DWD-Meterologe Bilgeri allerdings nur sehr wenig. Mit 3 bis 9 Grad sinken die Temperaturen leicht.

Am Donnerstag fällt gebietsweise leichter Regen, oberhalb der 1000-Meter-Grenze auch ein wenig Schnee. Dabei bleibt es bewölkt und bedeckt. Im Nordwesten regnet es ab dem Nachmittag verbreitet. Die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 10 Grad.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Montag: 3 bis 11 Grad, Schnee an den Alpenrändern und im Mittelgebirge, stellenweise Sonnenschein, Südlich der Donau Niederschläge.

Dienstag: 4 bis 11 Grad, bedeckter Himmel und Nebel, Regen in Baden-Württemberg, sonst trocken.

Mittwoch: 3 bis 9 Grad, weiterhin bewölkt, in der Mitte und im Süden Regen, leichte Schneefälle in den Alpen und im Mittelgebirge.

Donnerstag: 4 bis 10 Grad, gebietsweise leichte Niederschläge, auch Schnee möglich, im Nordwesten ab Nachmittag großflächig Regen.

(thp/mit Material der dpa)