• Das Schmuddelwetter hat Deutschland weiter im Griff. Derzeit gibt es nur wenig Bewegung bei der Wetterlage.
  • Zwar kommt es vereinzelt immer wieder zu Schneefällen und ortsweise bilden sich auch dünne Schneedecken, jedoch wird es einen deutschlandweiten Wintereinbruch weiterhin nicht geben.

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Keine weiße Weihnacht, kein weißes Silvester. Der großflächige Winter lässt in Deutschland weiter auf sich warten. Ein Bilderbuchwinter ist auch weiterhin nicht in Sicht.

In den wenigen Tagen seit Jahresbeginn hat sich beim Wetter generell nicht viel getan. Aber: "Viele habe zurecht festgestellt, dass dieser Winter winterlicher als der vergangene Winter ist. Allerdings dürfen wir nicht vergessen: Der vergangene Winter war knapp der zweitwärmste Winter seit 1881", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met.

Wetter aktuell in Deutschland: So wird die Woche

Am Dienstag gibt es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) gebietsweise Schneefall und Glätte, im Bergland Dauerfrost. An der Küste darf man sich auf steife, exponiert stürmische Böen einstellen. In Richtung Erzgebirge und Thüringer Wald kommt es laut DWD zeitweise zu mäßigen Niederschlägen. Im Tiefland zeigen sich diese teils als Regen, oberhalb von 200 bis 400 Metern durchweg als Schnee.

Die Nacht zum Mittwoch zeigt sich bedeckt, örtlich gibt es leichten Schneefall, in tiefen Lagen auch Regen. Im Laufe der Nacht kommt es vor allem in der Osthälfte zu kräftigeren Niederschlägen, überwiegend als Schnee.

Im Tagesverlauf bleibt es laut Vorhersage des DWD weiter dicht bewölkt. Bei länger anhaltenden Schneeregen- und Schneefällen in der Nordhälfte bildet sich zumindest gebietesweise auch eine dünne Schneedecke. Auch in der Südhälfte zeitweise etwas Schnee mit Glätte. Die Höchstwerte liegen zwischen 0 bis 4 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es stark bewölkt. Vor allem im Nordwesten und Westen gibt es teils mäßigen Schneefall oder Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen -1 bis -5 Grad. Im Bergland und im äußersten Süden wird mäßiger Frost bei bis -9 Grad erwartet.

Am Donnerstag bleibt es zumeist dicht bewölkt. Im Süden sowie im Osten lockert es auf. Vor allem im Westen und der Mitte Deutschlands kommt es zu leichtem Schneefall, in Tieflagen auch zu Schneeregen oder Regen. Im Süden und Teilen Ostdeutschlands bleibt es überwiegend trocken.

Auch in der Nacht zum Freitag lockert sich die Bewölkung nicht. In den westlichen und zentralen Mittelgebirgen bis zur Donau fällt Schnee. Im Norden und Osten kommt es nur zu vereinzelten Schnee- oder Regenfällen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 0 und -10 Grad.

Im Tagesverlauf bleibt es weiterhin stark bewölkt, nur im Süden gibt es ein paar Auflockerungen. Im östlichen Bergland fällt zeitweise und vereinzelt etwas Schnee. Höchstwerte liegen zwischen -2 und +3 Grad.

Für die nächste Woche deuten die Wettermodelle dann wieder eine allmähliche Erwärmung an. Es könnte dann wieder um 3 bis 4 Grad nach oben gehen. Es wird dann eher zu Regen- als zu Schneefällen kommen.

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Das Wetter in Deutschland in den nächsten Tagen:

  • Dienstag: -1 bis +5 Grad, nasskalt
  • Mittwoch: -1 bis +4 Grad, aus Osten Niederschläge, teils Schnee, teils Schneeregen
  • Donnerstag: -1 bis +4 Grad, weiterhin wechselhaft mit Schneeregen und Schnee
  • Freitag: -1 bis +4 Grad, durchwachsen, nasskalt

(lh)

Wetter mit Migrationshintergrund: "Tief Ahmet" macht den Anfang

"Ahmet", "Goran" oder "Chana": In den ersten Wochen des Jahres 2021 werden häufig Namen mit Migrationshintergrund auf der Wetterkarte stehen. Mit der Kampagne "Wetterberichtigung" will das Netzwerk "Neue deutsche Medienmacher*innen" (NdM) Vielfalt in der Bevölkerung sichtbar machen. Dazu hat der Zusammenschluss 14 Patenschaften für Hoch- und Tiefdruckgebiete gekauft - was zur Vergabe des Namens berechtigt.
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