Unwetter in der Toskana: Bilder der Verwüstung in Italien

Kommentare29

In Italien haben schwere Unwetter für Überschwemmungen gesorgt. Mehrere Menschen starben. Die Suche nach Vermissten läuft (mit Material der dpa).

Am stärksten getroffen hatte es die Stadt Livorno. Autos wurden weggespült, Bäche verwandelten sich in Flüsse. "So eine Situation hat man auf keinste Weise voraussehen können", so der Bürgermeister von Livorno.
Luftaufnahmen der Feuerwehr von Livorno zeigten am Montag von Schlamm- und Wassermassen umgebene Häuser.
Die Suche nach zwei Vermissten ging weiter.
Die Flut zerstörte etliche Häuser und Autos.
Die Zahl der Toten variierte am Montag zwischen sechs und sieben. Eine Familie war Medienberichten zufolge mit einem vierjährigen Kind im Untergeschoss ihrer Wohnung bei dem Unwetter ums Leben gekommen.
Am Montag wurden Vorwürfe laut, wonach die Unwettergefahr am Sonntag unterschätzt worden sei und Warnungen nicht scharf genug gewesen seien.
Staatspräsident Sergio Mattarella sagte laut einer Mitteilung, die Unwetterkatastrophe müsse die politische Welt schnellstmöglich dazu bewegen, ernsthaft über die Effekte des Klimawandels nachzudenken.
Die Schlechtwetterfront zog unterdessen in Richtung Süden weiter, wo neben Regenfällen und Gewittern auch vor starkem Wind gewarnt wurde.
Neue Themen
Top Themen