Der Sommer hat am Montag mal kurz in Deutschland vorbeigeschaut und verabschiedet sich nun auch schon wieder. Dabei sind Regen und fallende Temperaturen noch das kleinere Übel - denn es drohen wieder Unwetter.

Nach heiterem Auftakt stellt der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag für den Rest der Woche nur deutlich schlechteres Wetter in Aussicht.

Am Dienstag kommt der Regen

Am Dienstag breitet sich von Westen her schauerartiger Regen bis nach Niedersachsen, Thüringen und Bayern aus.

Lediglich der Osten und Niederbayern können noch mit einem sonnigen Sommertag mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad rechnen.

Weiter westlich und nördlich steigt das Thermometer dagegen nur noch auf 20 bis 24 Grad.

Vor allem nachmittags kann es örtlich heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel geben, hieß es. Es besteht Unwetter-Gefahr.

Aktuelle Unwetter-Warnungen des DWD - Stand 21:39 Uhr:

"Einzelne Unwetter durch heftigen Starkregen und größeren Hagel sind im zunächst sonnigen Bayern wahrscheinlich", warnt der DWD.

Schwere Gewitter mit Unwetter-Gefahr

Von Gewittern und möglichen Unwettern betroffen sind dann im weiteren Tagesverlauf "Bayern, das östliche Baden-Württemberg, Thüringen, Teile von Sachsen und Sachsen-Anhalt", meint Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Auch am Mittwoch bleibt der Osten Deutschlands vom Wetter begünstigt - dort wird voraussichtlich über mehrere Stunden hinweg die Sonne scheinen.

In anderen Landesteilen ist zumindest mit einer Wolkendecke zu rechnen, stellenweise wieder mit Regen und Gewittern.

Juli 2017 in Top 5 der nassesten Julis seit 1881

Damit setzt sich das unbeständige Achterbahn-Wetter im August fort, nachdem es der Juli "in die Top 5 der nassesten Juli-Monate seit 1881 geschafft" hatte, wie Jung verrät.

Ein stabiles Schönwetter-Hoch ist weiterhin nicht in Sicht, meint der Meteorologe von wetter.net. "Sehr wahrscheinlich wird sich das in diesem August beziehungsweise Sommer auch nicht mehr einstellen."

Am 31. August endet der meteorologische Sommer ohnehin schon wieder.

Temperatursturz am Donnerstag

Für den Donnerstag ist dann in jeglicher Hinsicht der Wetter-Tiefpunkt der Woche angekündigt. Es wird ein kräftiger Temperatursturz erwartet.

Vor allem im Süden Deutschlands kann es dann mit Temperaturen bis 12 Grad geradezu herbstlich werden.

Unbeständig mit kräftigen Regenfällen und Gewittern bleibt es noch bis zum Wochenende vor allem im Alpenraum.

Ob es aber noch einmal so heftig wird, wie in den vergangenen Tagen, stehe derzeit nicht fest, hieß es beim DWD.

Am Freitag kann in Berglagen von 2500 Metern und höher auch Schnee fallen. Erst zum Wochenende kann in den Alpen wieder mit freundlicherem Wetter gerechnet werden.

Deutschland-Wetter der kommenden Tage:

  • Dienstag: 23 bis 33 Grad, nach Osten und Südosten hin hochsommerlich heiß, später im Süden teils heftige Gewitter
  • Mittwoch: 20 bis 29 Grad, im Südosten kräftige Gewitter, sonst ein Gemisch aus Sonne und Wolken mit einzelnen Schauern
  • Donnerstag: 12 bis 23 Grad, besonders Richtung Alpen heftiger Temperatursturz, ab 1800 m Schneefall, in Süddeutschland starker Regen mit Überflutungsgefahr

(mwo)