Der Sommer legt erst einmal eine Pause ein. In der aktuellen Woche müssen wir uns auf deutlich kühlere Temperaturen einstellen und auch die Regen-Wahrscheinlichkeit nimmt stark zu. Das Wichtigste jedoch: Es besteht wieder Unwetter-Gefahr, speziell für den Montag. Wir sagen Ihnen, wo es krachen könnte.

Allgemein empfiehlt es sich, heute wieder den Unwetter-Warndienst des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu verfolgen oder diesen Artikel in Ihren Bookmarks zu speichern - wir halten Sie an dieser Stelle den Tag über zur Unwetter-Entwicklung auf dem Laufenden.

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Den Wetter-Umschwung bekommen zunächst der Nordosten und Osten Deutschlands zu spüren. Hier fällt schauerartiger Regen, regional entladen sich Gewitter. Ideales Ferien- und Freibadwetter sieht anders aus.

Schweres Unwetter in Leipzig

In Leipzig hatte sich bereits in den Morgenstunde ein heftiges Unwetter entladen und zu schweren Überschwemmungen geführt.

Im Laufe des Tages besteht in diesen Landesteilen weiter die Gefahr von Unwetter mit heftigem Starkregen und Sturmböen.

Vor allem für die zuletzt von Starkregen gebeutelte Region Berlin-Brandenburg besteht wieder die Gefahr von Unwettern.

Bis zum Montagabend könne es zu schweren Gewittern mit heftigem Regen von 30 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen, warnte der Deutsche Wetterdienst.

Lokal begrenzt seien sogar extreme Niederschläge von mehr als 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde beziehungsweise mehr als 60 Litern pro Quadratmeter in sechs Stunden möglich.

Schon wieder Unwetter in Ostdeutschland

Der Deutsche Wetterdienst warnte auch in Sachsen-Anhalt und Sachsen vor Gewittern und starkem Regen.

Ursache ist den Angaben zufolge ein Starkregengebiet, das von Südwesten in Richtung Nordosten zieht.

Im Südwesten Deutschlands hatte es bereits in der Nacht zum Montag gewittert, kräftig geregnet und gestürmt.

Vor anderthalb Wochen erst hatte sintflutartiger Regen die deutsche Hauptstadt Berlin getroffen und zu Überschwemmungen geführt.

Örtlich fiel binnen weniger als 24 Stunden mehr als doppelt so viel Regen wie sonst im ganzen Monat.

Gewitter und Unwetter mit Starkregen

Im Süden und Westen beginnt der Montag zunächst noch heiter und trocken. Das ändert sich zum Nachmittag und Abend.

Die Unwetter-Gefahr steigt dann auch hier deutlich an, es bilden sich örtlich Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

In Baden-Württemberg sollten letzte Gewitter am Montag und in der Nacht zum Dienstag durchziehen.


Die Temperaturen liegen im Norden bei 19 bis 24 Grad, im Südosten kann das Thermometer sogar auf Spitzenwerte bis 30 Grad klettern. In den übrigen Landesteilen bleibt es bei 22 bis 28 Grad.

In der Nacht auf Dienstag wird es vor allem im Süden und Westen Deutschlands ungemütlich.

Hier muss mit starken Regenschauern und Gewitter-Bildung gerechnet werden. Lokal bleibt die Gefahr von Unwetter mit Starkregen bestehen. Es wird mit 10 bis maximal 19 Grad deutlich kühler.

Kein Badewetter in dieser Woche

In dieser Woche sei das Badewetter, das einige Tage vor allem in der Mitte und im Süden vorherrschte, "vorerst passé", hieß es vom DWD am Montag.

Vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands muss vor allem am Mittwoch weiter mit Dauerregen gerechnet werden, während sich im Süden Schauer und Gewitter abwechseln.

Dort, wo es viel regnet, wird es selten wärmer als 20 Grad. Lediglich im Südosten könne bei längerem Sonnenschein mit sommerlichen 25 Grad gerechnet werden.

Am Donnerstag ist es voraussichtlich etwas freundlicher - doch schon am Freitag könnte es wieder regnen und gewittern.

Wetter-Vorhersage für die nächsten Tage:

  • Montag: 22 bis maximal 30 Grad, anfänglich noch Sonnenschein, später von Norden und Osten Schauer, teilweise auch Unwetter mit schweren Niederschlägen. Am Abend Gewitter und Schauer im Süden und Westen.
  • Dienstag: 18 bis 25 Grad, gewitterartige Niederschläge im Norden und Osten, im Süden freundlicher.
  • Mittwoch: 17 bis 23 Grad, von Westen her Schauer, die sich nach Süden und Osten ausbreiten, nur im Südwesten kann es zu Auflockerungen kommen.