Sturm "Herwart" in Deutschland: Bilder der Verwüstung

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Gestoppte Züge, abgedeckte Häuser, umgestürzte Baugerüste, überflutete Straßen, Hunderte Einsätze der Feuerwehren: Das Sturmtief "Herwart" hinterlässt Spuren in weiten Teilen Deutschlands. Hier sehen Sie die Verwüstung, die der Sturm hinterlassen hat.

Sturm "Herwart" hat in weiten Teilen Deutschlands für Chaos und Verwüstung gesorgt. Das Unwetter ist zwar mittlerweile überstanden, doch die Aufräumarbeiten laufen gerade erst an.
Auch nach dem Sturm ist die Feuerwehr deswegen im Dauereinsatz. Vor allem abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume bereiten vielerorts Probleme.
Auch der Fernverkehr ist nach dem Sturm weiterhin eingeschränkt. Laut Angaben der Deutschen Bahn ist von den Einschränkungen vor allem das Gebiet rund um Hamburg betroffen. Das Verkehrsunternehmen rechnet noch den ganzen Montag mit Beeinträchtigungen.
Aufgrund von "Herwart" lief am Sonntagabend der 225 Meter lange Frachter "Glory Amsterdam" auf eine Sandbank auf. Unmittelbar eingeleitete Versuche, das Schiff zu bergen, blieben erfolglos. Am Montagabend soll ein erneuter Rettungsversuch gestartet werden.
Auch an deutschen Stränden hat der Sturm seine Spuren hinterlassen. So spülte er auf Wangerooge große Mengen Sand hinfort. So gab der Bürgermeister der Insel an, dass "Herwart" circa 80 Prozent des Sandes am Bade- und Burgenstand mit sich gerissen habe.
Die Bahn erklärte, dass wegen "Herwart" derzeit keine Züge mehr in Nord- und Mitteldeutschland führen. Betroffen seien praktisch alle Strecken in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Am Hamburger Hafen ist am Sonntagmorgen die Elbe über die Ufer getreten. Feuerwehr und Polizei sind im Einsatz.
Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle steht in Hamburg während der Sturmflut unter Wasser.
Feuerwehrleute treiben in Hamburg-Altengamme eine Kuh aus dem Wasser. Eine Kuhherde war im Elbvorland vom Hochwasser überrascht worden.
"Herwart" traf mit orkanartigen Böen mit bis zu 180 km/h auf Deutschland. Umgefallene Fahrräder waren noch das geringste Übel.
Ein durch das Sturmtief "Herwart" eingestürztes Baugerüst am Schöneberger Ufer in Berlin.
Teile eines Flachdaches liegen in Berlin im Innenhof eines Hauses an der Uhlandstraße.
Im nordfriesischen Oldenswort fiel eine historische Mühle aus dem Jahr 1786 dem Sturm zum Opfer.
Die Feuerwehr musste zu Hunderten Einsätzen ausrücken. Hier befreien Einsatzkräfte in Sachsen ein Auto von abgebrochenen Ästen.
Deutschlandweit, wie hier in Berlin, wurden zahlreiche Bäume entwurzelt.
Eine Touristin aus Marbach kämpft sich am Strand von Utersum durch den Sturm. In Deutschland ist bisher ein Mensch ums Leben gekommen.
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