Hurrikan "Irma" zieht Spur der Verwüstung

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An den Küstenorten der Karibik hat Hurrikan "Irma" mit einer Windgeschwindigkeit von fast 300 Kilometern pro Stunde die ersten Schäden angerichtet: Bäume fallen um, Häuser zerfallen und Autos schwimmen in den hohen Fluten auf den Straßen.

Hurrikan "Irma" hat schon mehrere Todesopfer gefordert.
Auf seinem Weg hat der Hurrikan Irma bereits mehrere Karibik-Inseln stark verwüstet.
Besonders heftig werden die französischen Karibikinseln Saint-Barthélemy und Saint-Martin getroffen. In den Straßen steht das Wasser mittlerweile über einen Meter hoch.
Daniel Gibbs, der Präsident des Territorialrats von Saint-Martin, sagt: "So etwas haben wir in Saint-Martin noch nicht erlebt. Sogar die Wände wackeln." Die Nachbarinseln Saint-Barthélemy und St. Barth sind vor allem als exklusiver Ferienort bekannt.
So gleicht St. Martin einem Trümmerfeld.
Dort wurden durch den Sturm zum Beispiel Schiffe versenkt ...
... sowie Häuser beschädigt und Straßen unter Wasser gesetzt.
Große Teile der Insel sind völlig zerstört.
Auch auf der als Urlaubsziel beliebten Insel Saint-Barthélemy sorgte er für Chaos. Dort spülte unter anderem Schiffe an Land.
Zudem beschädigte der Sturm der Kategorie 5 viele Autos schwer.
Mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunde fallen nicht nur Bäume um, sondern auch ganze Straßen werden bis zur totalen Verwüstung hin überflutet.
Auf St. Martin werden Boote vom Hafen abgetrieben. Die Zahl der Todesopfer und Verletzten steigt stetig an, das genaue Ausmaß ist noch nicht absehbar.
Die Evakuierung möglichst vieler Menschen ist unbedingt notwendig: "Irma" ist ein Hurrikan der höchsten Stufe fünf und traf mit einer Windgeschwindigkeit von 255 km/h auf Land.
"Bei einer solchen Geschwindigkeit könnten Sie im Grunde nicht mal mehr atmen, wenn Sie im Wind stehen - Sie würden eh wegfliegen", sagt Tobias Schaaf vom Deutschen Wetterdienst (DWD).
Viele Häuser können dem Sturm nicht standhalten. Ihre Trümmer werden in den Fluten zu einer noch größeren Gefahr.
Mittwochnacht (Ortszeit) hat der Hurrikan auch die Stadt Fajardo in Puerto Rico erreicht. Die großen Palmen wurden bei dem Sturm einfach entwurzelt.
Die Straßen stehen unter Wasser, fast eine Million Menschen sind ohne Strom und knapp 30.000 ohne Wasser.
2.800 Menschen suchten Schutz in Notunterkünften, wie Gouverneur Ricardo Rosselló mitteilt. Die Regierung der Bahamas ordnete währenddessen die Evakuierung mehrerer Inseln im Süden der Inselkette an.
"Irma" zieht weiterhin mit unverminderter Kraft durch die Karibik. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnten in den kommenden Tagen bis zu 37 Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen sein.
Am Samstag erreicht "Irma" die Insel Kuba...
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