In die Richtung kann es gerne weitergehen! Der Frühling hat vielversprechend begonnen und einen überdurchschnittlich guten Start hingelegt. Können wir uns wieder auf ein Sonnenwochenende wie das vergangene mit teilweise knapp 20 Grad freuen? Eher weniger, prognostizieren die Wetterexperten. Aber der Wochenanfang soll für einiges entschädigen. Der erste Ausblick auf die Sommermonate lässt dagegen nichts Gutes erwarten.

Seit dem Start des meteorologischen Frühlings am 1. März können wir uns im Hinblick auf das Wetter nicht beschweren: Der März ist sogar gut 1 Grad wärmer als im langjährigen Mittel und wir konnten uns über Sonne satt und warme Temperaturen freuen. Und das soll vorerst auch gebietsweise so bleiben.

Wetterexperte Dominik Jung vom Onlineportal "wetter.net" prognostiziert, dass es auch die kommenden sieben bis zehn Tage nur punktuell Niederschlag geben wird. Dabei bliebe es besonders im Westen überwiegend sonnig und trocken.

Die Ausnahme von diesem Traumwetter ist der Nordosten: Von dort strömt heute etwas kühlere Luft nach Deutschland. Im östlichen Mittelgebirgsraum kann es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) gebietsweise sogar schneien, wobei der Schnee aber erst ab 600 bis 700 Meter liegen bleibt.

Wochenende eher trüb, ab Montag 13 bis 16 Grad

"Das Wochenende wird dann für alle etwas trüber und stellenweise auch nass", prognostiziert Jung. Der DWD sagt weiter Niederschläge im Osten voraus, nur im Süden und Westen bleibe es gebietsweise klar. Sonst wird es überwiegend wolkig und regnerisch. Die Temperaturen liegen laut DWD am Samstag zwischen 4 und 10 Grad, am Sonntag etwas wärmer zwischen 8 und 11 Grad.

Aber Anfang der Woche wird es endlich wieder überall wärmer. Der Frühling kommt zurück und die Temperaturen pendeln sich Deutschlandweit bei 13 bis 16 Grad ein. "An beiden Tagen scheint oft die Sonne und es bleibt weitgehend trocken", verspricht Wetterexperte Jung von "wetter.net".

US-Prognose sagt verregneten Sommer voraus

Ein guter Start in den Frühling war in der Vergangenheit oft ein schlechtes Omen für den darauffolgenden Sommer. Und das könnte leider auch dieses Jahr so sein. Meteorologe Dominik Jung erklärt, dass der Langfristtrend des US-Wetterdienstes derzeit keinen Sommermonat sieht, der wärmer als im langjährigen Durchschnitt ausfällt: "Alle drei Sommermonate sollen lediglich normal temperiert ausfallen und das gepaart mit verbreitet mehr Niederschlag als im Mittel. Besonders nass wird demnach der August", sagt Wetterexperte Jung.

Doch bevor Sie jetzt aus lauter Frust die Sonnenliege für den Balkon und die Badehose beziehungsweise den Bikini für das Freibad verbrennen wollen: Es gibt Hoffnung: Die US-Prognose sei "nicht mehr und nicht weniger als ein klimatologischer Langfristtrend und eben keine Wettervorhersage". Denn einzelne schöne Tage gibt es natürlich auch in einem verregneten Sommer - Prognosen hin oder her. (she)