Der November zeigt sich bisher gnädig. Derzeit kann sich Deutschland über angenehme Temperaturen im zweistelligen Bereich freuen. Aber: Bald ist Schluss mit dem Wohlfühl-Wetter. Bereits am Wochenende fällt das Thermometer in den Keller - und die Glättegefahr auf deutschen Straßen steigt.

Mit den für November ungewöhnlich hohen Temperaturen ist ab dem Wochenende Schluss. Dann sinken die Temperaturen in den einstelligen Bereich. Ab der kommenden Woche zeigen sich laut Wetterexperte Dominik Jung von "wetter.net" die ersten Vorboten des Winters. Wie Jung ist der goldene und zeitweise sehr warme Herbst 2013 nun endgültig vorbei. Für die ersten Tage der kommenden Woche ist besonders im Süden und der Mitte Deutschlands mit Bodenfrost zu rechnen.

Deswegen: Holen Sie Ihre Gartenpflanzen in die warme Stube. Sehr unangenehm könnte es dann auch für die Kfz-Lenker werden. "Auch die Autofahrer müssen am Montagmorgen höllisch aufpassen," sagt Dominik Jung. Da wieder sehr viel Regen erwartet wird, könnte es morgens, abends und vor allem nachts zu überfrierender Nässe auf Deutschlands Straßen kommen. Deshalb ist es wohl ratsam, einen Termin beim Autohändler des Vertrauens auszumachen. Mit Sommerreifen möchte man ab nächster Woche nicht mehr unterwegs sein.

Die Wetterentwicklung der kommenden Tage im Detail:

Samstag: 7 bis 11 Grad; im Süden Regen bei sinkender Schneefallgrenze, sonst Sonne und Wolken und kurze Schauer.

Sonntag: 4 bis 10 Grad; aus Westen neue Regenwolken, im Süden sinkt die Schneefallgrenze auf unter 1000 Meter.

Montag: 3 bis 9 Grad; mal Sonne, mal Wolken und meist trocken.

Dienstag: 3 bis 7 Grad; Sonne und Wolken im Mix, später am Abend aus Westen wieder Wolken und Regen.

Mittwoch: 3 bis 10 Grad; bedeckt und zeitweise leichter Regen, in den Hochlagen der Mittelgebirge fällt Schnee.

Donnerstag: 4 bis 10 Grad; neuer Regen aus Nordwesten, in den Hochlagen Schneeregen oder Schnee.

Freitag: 4 bis 10 Grad; viele Wolken, ab und zu Regen.

Wochenende: Kalt und regnerisch, nur Osten bleibt trocken

Zum Wochenende steigen die Temperaturen rasant ab. Der goldene Herbst ist dann endgültig vorbei. Während am Samstag die gesamte Bundesrepublik einen Regenschirm brauchen wird, ist am Sonntag vor allem der Süden von starken Niederschlägen betroffen. An diesem Tag bleibt nur der Osten trocken. Zum nassen Wetter kommt am Wochenende auch die Kälte. Am Samstag halten sich die Temperaturen im ganzen Land zwischen zehn und 15 Grad. Am Sonntag sollte man ganz zu Hause bleiben. Dann fällt das Quecksilber unter die Zehn-Grad-Marke. Bei diesem Wetter empfiehlt sich ein Wochenende auf der Couch geradezu.

Prognose: Kein milder Winter

Auch wenn Prognosen für den kommenden Winter zu dieser Zeit kaum möglich sind, wagt sich Dominik Jung an die Vorhersage. Laut dem Meteorologen deuten erste Trends auf einen überwiegend durchschnittlich temperierten Winter hin. Vor allem die zweite Hälfte der vierten Jahreszeit könne kälter werden. Ein milder Winter wie 2007/08 und den Jahren davor wird als äußerst unwahrscheinlich angesehen. (sst)