Der Herbst brachte den Deutschen bisher von allem etwas: Regen, Sonne und in Teilen Bayerns sogar Schnee. Im November bleibt das Wetter konstant - konstant schlecht. Denn es wird Regen geben, vor allem im Westen.

Die nächsten Tage werden schmuddelig: In der kommenden Woche ist mit Niederschlägen vor allem im Norden und Westen Deutschlands zu rechnen. Der Süden darf sich immerhin auf einen Mix aus Sonne und Wolken einstellen.

Laut Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net" hat es Deutschland mit einem "echten Wasser-Herbst" zu tun. Dieser September sei um 40 Prozent regnerischer als sonst, der Oktober habe 45 Prozent mehr Niederschläge als üblich gebracht. "Das ist der nasseste Herbst seit zehn Jahren", sagt der Meteorologe.

Auch die ersten Novembertage waren bisher feucht und grau. Schon jetzt ist das erwartete Regensoll zu 30 Prozent erfüllt, im Norden sogar schon zu 50 Prozent. Die kommenden Tage versprechen leider keine Besserung:

Die Wetterentwicklung der kommenden Tage im Detail:

Mittwoch: 8 bis 13 Grad; im Süden, aber auch in der Mitte zeitweise Regen, im Norden ab und zu Sonne

Donnerstag: 10 bis 15 Grad; im Süden Wolken und etwas Sonne, aber meist trocken, dafür im Norden Regen

Freitag: 9 bis 16 Grad; zunächst bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken, später aus Westen wieder Regen

Samstag: 8 bis 13 Grad; Sonne und Wolken im Wechsel, später am Abend aus Westen starker Regen

Sonntag: 5 bis 10 Grad; viele Wolken, teils kräftiger Regen, am Alpenrand bis 1.000 Meter Schneefall – besonders in der Mitte auch Sturmgefahr!

Montag: 4 bis 10 Grad; weiterhin viele Wolken, gebietsweise Regen

Dienstag: 9 bis 13 Grad; aus Westen schon wieder die nächsten Regenwolken, davor im Osten kurze Zeit freundlich

Deutschland wettermäßig zweigeteilt

Das vergangene Wochenende hat Deutschland wettertechnisch entzweit. Während der Westen Deutschlands eingeregnet wurde, kamen viele Teile Bayerns und des Ostens mit Sonne durch die freien Tage. Von Saarbrücken bis Münster mussten sich die Bürger mit fast ständigem Niederschlag abfinden. Spitzenwerte im Westen erreichte dabei die Region um Münster, wo Niederschläge von bis zu 30 Litern pro Quadratmesser gemessen wurden. Auch in der Mitte Deutschlands blieb mit Werten um die 22 Liter kaum eine Ortschaft trocken. Nur die Regionen im Osten (von Dresden bis Berlin) und die südlichen Teile Bayerns konnten sich über ein sonnenreiches Wochenende freuen. Den deutschlandweiten Spitzenwert hält die Region List/Sylt mit 43,2 Litern pro Quadratmeter.

(sst)