(sal) - Dachauer Polizisten haben bei einer Verkehrskontrolle eine fragwürdige Entdeckung gemacht. Wie "sueddeutsche.de" berichtet, hat ein Autofahrer einen Führerschein aus dem Dritten Reich vorgezeigt.

Dem Nachrichtenportal zufolge fanden die Beamten bei dem 37-Jährigen noch weitere Phantasiedokumente.

Der Mann aus dem Landkreis Pfaffenhofen habe sich mit einem Personenausweis des Deutschen Reiches ausgewiesen und das blaue Europawappen an seinem Auto durch die schwarz-weiß-rote Reichsflagge ersetzt.

Die Dokumente seien sichergestellt und ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet worden.

Fader Beigeschmack: Die Kontrolle fand in einer Straße statt, die direkt an der KZ-Gedenkstätte vorbeiführt.