Waldbrand in Portugal: Die Bilder des Infernos

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Ein verheerender Waldbrand in Pedrógão Grande bringt in der Nacht unter anderem vielen überraschten Autofahrern den Tod. Bilder des Kampfes gegen die Flammen.

Beim schlimmsten Waldbrand in Portugal seit Jahrzehnten sind im Zentrum des Landes mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen.
Die Flammen wurden am Sonntag nach Angaben des Zivilschutzes von fast 700 Feuerwehrmännern mit mehr als 200 Fahrzeugen und zwei Löschflugzeugen bekämpft.
Angesichts des verheerenden Waldbrands mit mindestens 43 Toten in Portugal hat die Europäische Union Hilfe zugesagt. "Es wird alles getan werden, um den Behörden und den Menschen in Portugal in dieser Zeit der Not zu helfen", erklärte der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides am Sonntag.
Pedrógão Grande galt unter Naturliebhabern in Portugal als Geheimtipp. Der Waldbrand zerstörte nun das Gebiet.
Staatsoberhaupt Marcelo Rebelo de Sousa war in der Nacht zur Unglücksstelle geflogen und sprach dort von einer "beispiellosen Situation".
Der sozialistische Ministerpräsident António Costa, der die Entwicklung die gesamte Nacht von der Zentrale des Zivilschutzes in Carnaxide bei Lissabon aus verfolgte, sagte, er sei vom "Ausmaß der Tragödie schockiert".
Auf Bitte Portugals würden über die Nothilfekoordinierung der EU Löschflugzeuge organisiert. Frankreich habe sofort drei Maschinen zugesagt, die nun rasch entsandt würden.
Zusätzlich helfe Spanien ebenfalls mit Flugzeugen. Stylianides drückte seine Trauer um die Opfer und sein Mitgefühl für die Betroffenen aus.
Die Polizei fand jetzt heraus: Der verheerende Waldbrand wurde durch Blitzschlag ausgelöst.
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