In mehreren türkischen Provinzen haben sich Waldbrände ausgebreitet. Betroffen ist unter anderem die südliche Provinz Hatay, die Anfang Februar von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde.

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Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu bezifferte die Zahl der Brände am Montag auf landesweit 19. Bisher gab es den Angaben zufolge keine Toten, doch kamen an manchen Orten Menschen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Wie verschiedene andere Mittelmeerländer leidet die Türkei unter einer Hitzewelle.

Im Bezirk Belen in der Provinz Hatay waren am Montag am zweiten Tag in Folge Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Zwei Verdächtige seien als mutmaßliche Brandstifter festgenommen worden, schrieb Innenminister Ali Yerlikaya auf Twitter. Sieben Häuser und vier Autos wurden laut Anadolu in Hatay beschädigt. Weiter westlich in der Provinz Mersin wurden fünf Häuser zerstört und vier Dörfer evakuiert. In der westlichen Provinz Çanakkale wurden 14 Menschen wegen möglicher Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt.

Am 6. Februar hatten die Südosttürkei und Nordsyrien verheerende Erdbeben getroffen. Mehr als 50 000 Menschen kamen dabei ums Leben. Noch immer leben zahlreiche Menschen in Notunterkünften.  © dpa

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