Bei einem Einbruch in Neuss wurden eine Mutter und ihre Kinder um wertvolle Erinnerungen gebracht: Briefe des verstorbenen Vaters. Seine Witwe hofft nun, dass die unersetzlichen Erinnerungsstücke wieder auftauchen.

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Viele Menschen bewahren das Wertvollste, das sie besitzen, im Tresor auf. So auch eine Witwe aus Neuss, die am vergangenen Freitag bestohlen wurde. Bei den erbeuteten Schätzen handelte es sich aber nicht um Geld oder teuren Schmuck, sondern um unersetzliche Erinnerungsstücke an den vor anderthalb Jahren verstorbenen Ehemann, wie "Bild.de" berichtet.

Dazu gehörten unter anderem Briefe des Vaters für die 18. Geburtstage seiner Kinder. Außerdem sei ein Erinnerungsalbum mit dem Titel "Papa, erzähl mal" gestohlen worden.

Witwe hofft auf ein Wunder

Ganz hat die Witwe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass ihre Kinder, aktuell sieben und zehn Jahre alt, die persönlichen Erinnerungsstücke ihres verstorbenen Vaters doch noch einmal zu Gesicht bekommen. "Vielleicht haben die Diebe sie achtlos weggeschmissen und jemand findet sie zum Beispiel in einer öffentlichen Mülltonne", sagte die 37-Jährige laut "Bild.de".

Auch via Facebook hat sich die Frau an die Öffentlichkeit gewandt und darum gebeten, die Augen offen zu halten: "Wenn jemand vielleicht zufällig etwas in öffentlichen Mülltonnen oder ähnliches findet, wäre ich für jeden Hinweis sehr dankbar. Das waren alle Hinterlassenschaften vom Vater an unsere Kinder. Bitte helft mir", schreibt sie.  © 1&1 Mail & Media / CF

Ein achtjähriger Junge hat sich beim Versteckspielen in Nordrhein-Westfalen tödlich verletzt. Zwischen Sträuchern habe sich das Kind im niederrheinischen Goch am Oberschenkel so unglücklich verletzt, dass es vermutlich verblutet sei, teilte die Polizei am Donnerstag in Kleve mit.