(ol/mf) Fragen Sie sich auch schon wo diesen Winter der Schnee geblieben ist? Nur keine Sorge, denn er naht in Teilen Deutschlands in großen Schritten.

Bereits heute war es in Freiburg im Breisgau etwa ein halbes Grad kälter als in der russischen Hauptstadt Moskau, so der Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. In einigen Alpentälern Süddeutschlands erreichten die Temperaturen sogar die minus 25-Grad-Marke. Im Osten fielen zehn Zentimeter Neuschnee. Ansonsten bleibt es überwiegend wolkenlos und sonnig in Deutschland.

Ab Mittwoch sind im Süden starke Schneefälle aus dem Westen zu erwarten, die im Laufe des Tages in Regen übergehen können. In der Nacht zum Donnerstag kommt es aus diesem Grund zu gefährlichem Glatteis. Der Donnerstag bringt wieder Schmuddelwetter. Mit eins bis acht Grad wird es im Flachland nasskalt.

In Lagen oberhalb von 1.000 bis 1.500 Meter ist mit heftigen Schneefällen zu rechen. Auch der Freitag wird in den Bergen sehr verschneit, wodurch sich die Lawinengefahr in den Alpen erheblich verstärkt.

Die Lage am Wochenende schwankt zwischen winterlicher Witterung und milderen Temperaturen. Nur oberhalb der 500-Meter-Grenze werden bis Sonntagabend bis zu 1,5 Meter Neuschnee erwartet. "Der Schaukelwinter macht es also mal wieder sehr spannend. Morgen sollten die Wetterkarten klarer sein", erklärt Diplom-Meteorologe Jung.