(kle) - Im Prozess um den Tod von Emeka Okoronkwo wurde der 35-jährige Täter wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von neuneinhalb Jahren verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte den 21-Jährigen Okoronkwo im Mai 2010 mit einem Messerstich ins Herz getötet hat.

Die Tat ereignete sich im Frankfurter Bahnhofsviertel vor einer Diskothek. Der Getötete eilte dort zwei Frauen zu Hilfe, die vom Täter und einer weiteren Person beleidigt wurden. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen den Männern, in deren Verlauf Okoronkwo zunächst bespuckt und geschlagen wurde. Als sich der Getötete wehrte, zog der 35-jährige Täter ein Messer und verletzte Okoronkwo mit einem Stich ins Herz tödlich.

Der Prozess vor dem Frankfurter Landgericht dauerte vier Monate lang. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft gefordert.