• In Deutschland bahnt sich eine Energiekrise an.
  • Bürgerinnen und Bürger sind deshalb dazu angehalten, sparsamer mit Strom und Gas umgehen.
  • In Berlin will man indes nicht auf die Außenbeleuchtung des Reichstagsgebäudes verzichten.

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Der Deutsche Bundestag behält die nächtliche Außenbeleuchtung des Reichstagsgebäudes in Berlin auch in Zeiten zunehmender Energieknappheit bei.

Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung verwies am Montag auf dpa-Anfrage auf ein Einsparkonzept, das unter anderem vorsieht, die Innenbeleuchtung vor allem in Hallen und Sälen "unter Berücksichtigung der einschlägigen arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und der Sicherheitsbelange" zu reduzieren. "Die Außen- und Sicherheitsbeleuchtung bleibt aus Gründen der weiterhin zu gewährleistenden materiellen Sicherheit der Liegenschaften unverändert", fügte er hinzu.

Programm zum Energiesparen beschlossen

Berlins FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja hatte am Wochenende die nächtliche Beleuchtung markanter Bauwerke in Frage gestellt - darunter auch des Brandenburger Tores, des Roten Rathauses oder des Funkturms.

Der Ältestenrat des Bundestages hatte erst in der Vorwoche ein Konzept zum Energiesparen beschlossen. Dazu gehört auch, die Räume im Winter weniger zu heizen und im Sommer weniger zu kühlen.  © dpa

Warum es kontraproduktiv wäre, Menschen fürs Energiesparen zu belohnen

Noch ist Sommer, aber schon jetzt ist ziemlich sicher: Der Winter wird wegen Gasknappheit hart. Deswegen sind die Menschen aufgerufen, Energie zu sparen. Doch sollte man sie dafür auch belohnen? Auf keinen Fall. Denn aus wissenschaftlicher Sicht würde man damit genau das Gegenteil erreichen. Warum - das erklärt Neurowissenschaftler Henning Beck in der neuen Folge von "Die Psychologie hinter den Schlagzeilen".