Die in einer Höhle eingeschlossenen Touristen müssen weiter ausharren. Die Wettersituation und starke Regenfälle machen eine Rettung vor dem Wochenende unmöglich.

Die sieben Touristen und ihr Führer, die seit Sonntag in einer Höhle in der Schweiz durch Hochwasser vom Rückweg abgeschnitten sind, müssen noch einige Tage auf ihre Rettung warten.

Die Männer im Alter von 25 bis 55 Jahren werden das Höhlensystem im Muotathal frühestens am Wochenende verlassen können, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte. Wegen der jüngsten starken Regenfälle und der aktuellen Wetterlage sei eine Bergung erst dann möglich.

Einsatzkräfte versorgen Männer

Die sieben Schweizer und ihr Führer seien aber wohlauf. Einsatzkräfte sollen in den kommenden Tagen Versorgungsmaterial ins Biwak der in der Höhle Eingeschlossenen bringen.

Die Touristen waren am Samstagmorgen zu ihrer Tour aufgebrochen und hätten am späteren Sonntagnachmittag die Höhle wieder verlassen sollen. Im Verlauf der Nacht zeichnete sich ab, dass es Hochwasser gibt, das den Rückweg versperrt. Das Hölloch ist mit mehr als 200 erforschten Kilometern eines der größten Höhlensysteme der Welt.   © dpa