Bei einem Waldbrand nahe eines beliebten Strands an der Nordostküste Südkoreas ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Zwölf Personen seien verletzt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag. Hunderte Bewohner und Touristen in der Stadt Gangneung wurden in Sicherheit gebracht.

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Zuvor hatte die Stadtverwaltung über eine Katastrophenwarnung die Menschen in der betroffenen Gegend aufgerufen, in Schulen, Gemeindezentren und der Gangneung-Eishalle Schutz zu suchen. Etwa 700 Touristen wurden laut Yonhap an sichere Orte gebracht. Mehr als 70 Gebäude, darunter drei Hotels, seien durch die Flammen zerstört worden. Die Leiche eines älteren Manns sei in einer ausgebrannten Wohnung gefunden worden.

Der Brand brach nach Berichten südkoreanischer Sender am Dienstagmorgen (Ortszeit) auf einem küstennahen Hügel aus. Begünstigt durch starke Winde sprangen die Flammen rasch auf bewohnte Bezirke über. Laut Feuerwehr könnte der Brand dadurch verursacht worden sein, dass ein Baum auf eine Spannungsleitung gekippt war. Nach etwa acht Stunden wurde der größte Teil des Feuers unter Kontrolle gebracht. Gangneung ist wegen seiner Strände vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel.  © dpa

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