Im vergangenen Jahr hat sich viel in Sachen Frauenbewegung getan. Das würdigt das "Time"-Magazin nun mit einem ganz besonderen Cover. Darauf zu sehen sind 48 Frauen, die nach Amtsantritt von Präsident Donald Trump ebenfalls in die Politik eingestiegen sind und jetzt für Veränderung kämpfen.

Noch vor #metoo oder der "Time's up"-Kampagne schlossen sich Frauen 2017 zusammen, um in den Women's Marches gegen Donald Trump zu protestieren. Ein Jahr später ist er zwar noch Präsident der Vereinigten Staaten, doch für die Frauen hat sich einiges verändert.

Als Symbol für diese positiven Veränderungen stehen nun knapp 50 Frauen auf dem aktuellen Cover des "Time"-Magazins.

Mehr Frauen zeigen politisches Engagement

Unter den Frauen auf dem Cover finden sich beispielsweise Chrissy Houlahan, die für den Kongress in Pennsylvania kandidiert oder Laura Moser, die dasselbe im Bundesstaat Texas versucht.

Ein drittes Beispiel für starke Frauen auf dem "Time"-Cover ist Danica Roem, die erste Transgenderfrau, die in Virginia gewählt wurde.

Women's March als Inspiration

In ihrem Artikel passend zum Foto auf der "Times" schreibt Charlotte Alter über die Auswirkungen der Women's Marches und ihre Inspiration, die sich vor allem auf dem politischen Parkett bemerkbar mache.

So würden sich insgesamt 79 Frauen 2018 als Kandidatinnen zur Wahl des Gouverneurs in ihrem jeweiligen Bundesstaat aufstellen lassen. 29 Frauen hätten es bereits in Abgeordnetenhaus von Virginia geschafft.

"Nennt es Vergeltung, nennt es Revolution, nennt es 'Pinke Welle', inspiriert durch die Protestler und ihre magentafarbenen Hüte und den Aktivismus, der daraus resultierte", kommentiert Alter die derzeitigen Entwicklungen.

Frauen in der Politik, Frauen mit einer starken Stimme – das soll zur Normalität werden und nicht länger eine Ausnahme sein.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet