Lügde

Ein Unwetter hat für eine unruhige Nacht für Anwohner, Polizei und Feuerwehr gesorgt. In vielen Orten hinterließen heftige Regenfälle ihre Spuren.

Im Polizei- und Missbrauchsskandal von Lügde half ein Diensthund aus Sachsen mit besonders trainiertem Näschen für Datenträger, versteckte Beweismittel zu finden.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat Hassbotschaften an Politiker in sozialen Medien verurteilt.

Schrittweise musste Hamelns Landrat Bartels Fehler seiner Behörde im Missbrauchsfall Lügde einräumen. Der SPD-Politiker geriet unter Druck, war seit Monaten krankgeschrieben.

Im Missbrauchsfall Lügde hat am Donnerstag vor dem Landgericht Paderborn ein weiterer Prozess begonnen: Einem 16-Jährigen wird sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen.

Die Urteile gegen die Haupttäter der Missbrauchsserie von Lügde sind rechtskräftig. Keiner der verurteilten Männer hat Revision gegen den Richterspruch eingelegt.

Im sogenannten Lügde-Prozess ist das Urteil gefallen: Zwei Männer müssen lange Haftstrafen verbüßen, weil sie auf einem Campingplatz in Ostwestfalen über Jahre Dutzende Kinder missbraucht haben. 

Das Urteil im Lügde-Prozess mit hohen Haftstrafen und Sicherungsverwahrung für die Angeklagten ist vom Bundesbeauftragten für Missbrauch, Johannes-Wilhelm Rörig, ausdrücklich begrüßt worden.

Im Prozess um den hundertfachen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde will das Landgericht Detmold am 5. September sein Urteil verkünden. Wie das Gericht am Montag weiter mitteilte, sollen zuvor am 30. August die verbleibenden Plädoyers gehört werden. 

Der Lügde-Prozess um hundertfachen Kindesmissbrauch geht in die Schlussphase. Die Staatsanwaltschaft plädiert für lange Haftstrafen. Und fordert, dass die Angeklagten auch danach im Gefängnis bleiben.

Im Missbrauchsfall von Lügde gab es nun einen ersten Urteilsspruch. Der Angeklagte wurde zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Sein Verfahren war vom Hauptprozess abgetrennt worden.

Der Hauptangeklagte im Missbrauchsfall Lüdge wirft der Mutter eines Opfers vor, ihn über Monate erpresst zu haben.

Im Missbrauchsfall von Lügde gibt es einen weiteren Beschuldigten. Es handelt sich um einen 57-jährigen Mann aus Steinheim bei Höxter. 

Männer sollen jahrelang Kinder und Jugendliche auf einem Campingplatz in Lügde bei Detmold missbraucht haben. Die monströsen Straftaten haben die Hauptangeklagten nun zu Prozess-Beginn überraschend gestanden.

Kurz vor dem Start des Prozesses im Missbrauchsfall Lügde sorgen Medienberichte für Aufruhr: Hätte der mutmaßliche Täter schon vor 20 Jahren gestoppt werden können?

Nach den zahlreichen Fällen von Kindesmissbrauch in Lügde in Nordrhein-Westfalen gibt es neue Vorwürfe gegen das Jugendamt im niedersächsischen Hameln-Pyrmont. 

Im Fall Lügde sollen Missbrauchsopfer dazu gezwungen worden sein, andere Kinder zu missbrauchen. Das geht aus einem Medienbericht hervor. Demnach habe einer der Hauptverdächtigen die Kinder nicht nur angewiesen selbst zu Tätern zu werden, sondern das Ganze auch noch gefilmt. 

Bei den Ermittlungen im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs von Lügde gab es etliche Pannen. Inzwischen ist von Differenzen zwischen Justiz und Innenministerium die Rede. Der nordrhein-westfälische Innenminister will davon nichts wissen.

Nach einigen Versäumnissen der Ermittler im Missbrauchsfall Lügde kritisiert der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul die Polizei. 

Im Fall sexuellen Missbrauchs auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde hat sich die Zahl der Kinder, die zu Opfern wurden, auf 40 erhöht. Verantwortlich für die Taten sollen acht Personen sein. Bislang sitzen erst drei in Untersuchungshaft.

Im Polizei- und Missbrauchsskandal von Lügde spielte Spürhund Artus beim Auffinden übersehener Beweismittel eine besondere Rolle, weil er einen USB-Stick erschnüffelte. In NRW setzt die Justiz verstärkt auf tierische Helfer - vor allem auf "Doppelspürnase" Yam.

Bei der Polizei sind Kinderporno-Dateien verschwunden, im Jugendamt wurden Akten gelöscht. Haben Behörden den tausendfachen Missbrauch von Lügde möglich gemacht, indem sie untätig blieben?

Der Missbrauchsfall auf einem Campingplatz in Lügde ist längst auch ein Polizeiskandal. Sonderermittler stoßen bei ihren Recherchen auf einen Kollegen, der schon 2011 wegen Kinderpornografie vorbestraft, aber nicht aus dem Dienst entfernt wurde.

Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs hat die Polizei in Bonn eine Zwölfjährige aus einem Campingwagen befreit.

Bei der erneuten Durchsuchung auf dem Campingplatz bei Lügde, auf dem es zum massenhaften sexuellen Missbrauch gekommen sein soll, hat ein Spürhund angeschlagen und wurde fündig: In einer Sesselritze lag ein USB-Stick.