Über 400 Verkehrstote in sieben Tagen. Das ist die erschreckende Bilanz des Thailändischen Neujahrsfestes "Songkran".

Tödliches Neujahrsfest auf Thailands Straßen: Mindestens 418 Menschen sind bei Verkehrsunfällen während der traditionellen Neujahrsfeiertage ums Leben gekommen.

Mindestens 4.000 wurden nach Angaben des Innenministeriums vom Mittwoch verletzt. Bei vielen der Unfällen sei Alkohol im Spiel gewesen, oft waren Motorräder beteiligt, die in vielen Gegenden das vorherrschende Verkehrsmittel sind.

Verstärkte Polizeipräsenz ohne Wirkung

Das Neujahrsfest Songkran wird jedes Jahr im April gefeiert. Dieses Jahr begann es am Donnerstag und endete am Montag. Es ist auch als Wasserfest bekannt, die Menschen feiern, indem sie sich gegenseitig nass spritzen.

Während der Feiertage ist die in Thailand ohnehin hohe Unfallzahl immer besonders hoch. Die Polizei zählt die Verkehrstoten vom Tag vor bis einen Tag nach Songkran. Trotz der verstärkten Polizeipräsenz stieg die Zahl der Toten in diesem Jahr um knapp 30.  © dpa

Thailand gehört zu den Ländern mit den meisten Verkehrstoten weltweit. Um dem Problem Herr zu werden, greifen Polizei und Justiz zuweilen zu drastischen Methoden.