Es war die wohl teuerste Kurznachricht seines Lebens: Weil ein Deutscher sich mit einer SMS für seine Entlassung aus einer neuseeländischen Firma rächen wollte, mussten seine Eltern ihr Haus nun mit einer Hypothek belasten.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Das berichtete die Zeitung "Marlborough Express" am Freitag. Der 21-Jährige hatte im Oktober seinen Job in einer Milchpulverfabrik nahe der neuseeländischen Stadt Blenheim verloren.

Aus Wut teilte er darauf seinem Vorgesetzten per SMS mit, er habe in der letzten Lieferung "ein kleines Geschenk" hinterlassen.

Als er seine Behauptung eine halbe Stunde später in einer zweiten Nachricht widerrief, war es zu spät: Die Firma hatte die gesamte Lieferung entsorgt.

Hohe Strafe für Rache-SMS

Der Schaden beträgt dem Bericht zufolge umgerechnet rund 111.000 Euro (knapp 190.000 neuseeländische Dollar). Für die "teure SMS", wie der Richter sie bei der Verhandlung bezeichnete, mussten die Eltern des 21-Jährigen bitter bezahlen.

Nach Angaben des "Marlborough Express" nahmen sie eine Hypothek in Höhe von etwa 23.000 Euro auf. Etwa die Hälfte davon gab der Mann für seinen Lebensunterhalt aus, während er auf die Gerichtsverhandlung wartete.

Mit dem Rest wird er wohl seine Strafe begleichen. Das Gericht forderte den 21-Jährigen auf, 19.000 neuseeländische Dollar (etwa 11.000 Euro) zu zahlen.  © dpa

Panini-Sammelalben sind für große wie kleine Fußballfans wesentlicher Bestandteil einer jeden WM oder EM. Ein Medienbericht hat nun auf gravierende Datenschutzprobleme beim Online-Dienst von Panini aufmerksam gemacht. Demnach sind besonders viele Kinder betroffen.