Der Regen macht die Lage nicht gerade einfacher: Ein Air-Berlin-Flieger, der am Samstag über die Sylter Landebahn hinausgeschossen war, steckte am Sonntag noch immer im Erdreich fest und blockierte den Flughafen.

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Nach der missglückten Landung einer Air-Berlin-Maschine auf Sylt ist der Flieger inzwischen geborgen. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung ermittelt in dem Fall.

Die Maschine hatte den Flugbetrieb einen ganzen Tag lang lahmgelegt. Am Morgen - nach fast 24 Stunden - wurde der Flieger mit schwerem Gerät geborgen.

Danach waren beide Bahnen des Flughafens der Nordseeinsel wieder betriebsbereit.

Flieger steckte in nassem Erdreich fest

Eine Air-Berlin-Maschine aus Düsseldorf war am Samstagmorgen erst 50 Meter hinter der Landebahn zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.

Allerdings blockierte die Maschine vom Typ Airbus A320 seit dem Vorfall die Hauptpiste des Flughafens auf der Ferieninsel. Der Flugbetetrieb wurde vorübergehend eingestellt.

17 Verbindungen waren ausgefallen, davon neun Starts und acht Landungen, wie Geschäftsführer Peter Douven sagte. Auch am Sonntag ist laut der Internetseite des Flughafens bereits eine Verbindung gestrichen worden.

Die Maschine stand nach Angaben des Sprechers seit dem Vorfall auf dem Rasen hinter der Landebahn. Aufgrund des andauernden Regens sei die Maschine über Nacht noch weiter in das nasse Erdreich abgesackt. (dpa/ank)