Die Feuerwehr stellt sich darauf ein, dass der Einsatz gegen den Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg noch Tage dauern wird. Die Feuerwehrleute kommen nicht nah genug an die Brandherde heran, weil das Gebiet mit alter Munition belastet ist. "Das wird noch Tage anhalten", sagte Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Rico Walentin am Sonntag. Der Brand dehne sich weiter aus, auch die Rauchentwicklung nehme wieder zu.

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Feuer denkt sich auf 150 Hektar aus

Im Laufe des Samstags dehnte sich die betroffene Fläche auf rund 150 Hektar aus - allerdings brennt es dort nicht überall, es handelt sich lediglich um die Gesamtgröße der betroffenen Fläche auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Zum Vergleich: Die Parkfläche von Sanssouci in Potsdam hat rund 300 Hektar, der Berliner Mauerpark ist etwa 15 Hektar groß.

Brand zu weit weg für Wasserwerfer

"Der Brand ist zu weit weg, um mit unseren Wasserwerfern was zu erreichen", sagte Walentin. An zwei Flanken habe das Feuer aber aufgehalten werden können. Geländestreifen seien bewässert worden. Auch die Erkundungen aus der Luft mit Drohnen werden am Sonntag fortgesetzt.

Zudem ist die Feuerwehr Jüterbog am Sonntag auch noch mit Nachlöscharbeiten wegen eines anderen Waldbrandes im Forst Zinna beschäftigt. Es seien rund 4 Hektar betroffen, sagte Stadtbrandmeister Walentin. Er vermutet Brandstiftung. Von einem Fahrradweg aus habe es links und rechts immer wieder gebrannt, schilderte Walentin.  © dpa

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