Wegen Spinnen-Alarms sind gleich vier Schulen in London geschlossen worden. In den Gebäuden tummelten sich nach einem Bericht des Senders BBC vom Donnerstag an vielen Stellen die Tierchen mit dem wissenschaftlichen Namen Steatoda nobilis, die als gefährlichste Spinnen in Großbritannien gelten.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Experten warnten jedoch vor Panikmache: Der Biss eines solchen Tiers sei in etwa mit einem Wespenstich vergleichbar. Da die Spinnen manchmal in anderen Ländern mit den gefährlicheren Schwarzen Witwen verwechselt wurden, heißen sie auch "Falsche Witwen" (false widows).

Die Spinnen wurden erstmals in den 1870er Jahren in Südengland beobachtet. Vermutlich kamen sie mit Schiffen voller Bananen von den Kanarischen Inseln und Madeira.

Den Tieren soll nun in den Schulen der Garaus gemacht werden - danach werden die Gebäude freigegeben.  © dpa

Bildergalerie starten

Hornissen, Wespen und Co. - Mythen aus der Welt der Insekten

Beim Obstkuchen im Sommer dauert es nicht lange bis Wespen und Bienen in Scharen angeflogen kommen. Einige Menschen reagieren mit hektischem Händefuchteln auf die Tiere. Nicht verwunderlich, wenn man dem glauben kann was der Volksmund über die Insekten sagt. Doch nicht alles, was erzählt wird, ist richtig.