• Die Nacht war glatt in Deutschland - das zeigt auch die Unfallbilanz.
  • Es gab viele Zusammenstöße und Verletzte.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiter vor anhaltender Glätte.

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Bei winterlichen Verhältnissen sind in Deutschland viele Autofahrer ins Rutschen geraten. In Bayern wurden in der Nacht zum Samstag drei Menschen bei Verkehrsunfällen nahe Straubing verletzt. Ursache dafür war nach Angaben eines Polizeisprechers das Wetter: "Es ist spiegelglatt bei uns, teilweise hängen die Lkws."

Ebenfalls in Bayern rutschte ein Lastwagen von der Autobahn 9 in einen Graben. Der Fahrer blieb unverletzt.

Unfälle auch im Osten Deutschlands

In Sachsen wurden vier Menschen bei einem Unfall auf der A72 verletzt. Beim Wechsel auf die linke Fahrspur kollidierte ein Sattelzug am Freitagnachmittag mit dem beladenen Transportanhänger eines Autos, wie die Polizei mitteilte. Das Gespann wurde bei der Kollision quer auf die rechte Spur geschleudert, wodurch der Hänger abriss und in das Heck des Autos krachte. Der Lkw prallte nach dem Zusammenstoß in die Mittelschutzplanke der Autobahn und rammte drei weitere Fahrzeuge.

Bei einem Frontalzusammenstoß unweit davon wurden drei Menschen verletzt - zwei von ihnen schwer. Ein 24-Jähriger war in Hartenstein-Thierfeld (Landkreis Zwickau) mit seinem Wagen aufgrund von Glätte auf die Gegenfahrbahn geraten, wie die Polizei mitteilte.

DWD warnt: Es bleibt weiterhin glatt

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Samstag an den Alpen vor weiteren kräftigen Schneefällen, die bis Sonntagfrüh anhalten. Gen Osten nimmt die Schneemange zu - in Staulagen seien bis zu 60 Zentimeter möglich. Autofahrer müssten auch weiterhin mit Glätte und überfrierender Nässe rechnen.

Ansonsten steigt die Schneefallgrenze heute auf 800 Meter im Westen und 600 Meter im Südosten. Darüber seien noch wenige Zentimeter Neuschnee möglich. Es bestehe Glätte-Gefahr durch Schneematsch. (dpa/mgb)

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