Ein Urlauber wurde in einem Nationalpark in Simbabwe von einem Krokodil zu Tode gebissen. Auch die Frau des Touristen wurde schwer verletzt. Die beiden waren mit einem Schlauchboot unterwegs gewesen.

Ein Krokodil hat in einem Nationalpark in Simbabwe ein Schlauchboot angegriffen und einen Urlauber zu Tode gebissen.

Keine Schlauchboote in der Nähe von Krokodilen

Die Frau des 90 Jahre alten simbabwischen Touristen wurde bei dem Zwischenfall im Matopos-Nationalpark ebenfalls schwer verletzt.

Die beiden hätten ein Schlauchboot genutzt, was gegen die Regeln des Parks verstoße, weil es nicht sicher genug sei, erklärte am Mittwoch der Sprecher der Nationalparkverwaltung, Tinashe Farawo.

"Wir fordern alle Urlauber auf, keine Schlauchboote zu nutzen, wo es Krokodile gibt", sagte er.

Der jüngste Unfall ereignete sich demnach am Sonntag in dem südlichen Nationalpark unweit der Stadt Bulawayo.

Farawo zufolge haben Krokodile 2017 in dem Land im südlichen Afrika mindestens 23 Menschen zu Tode gebissen.

Der Bus kollidiert mit einem Lastwagen, kommt von der Straße ab und stürzt an der Steilküste fast 100 Meter in die Tiefe. Offensichtlich waren die Fahrer zu schnell unterwegs.


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