Auch am Mittwoch sucht die Polizei weiterhin in Brandenburg nach der verschwundenen Rebecca. Wie schon tags zuvor durchkämmen die Beamten einen Wald rund 50 Kilometer von Berlin entfernt.

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Die Berliner Kriminalpolizei setzt in Brandenburg ihre Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca fort. "Wir sind wieder dort, wo wir gestern aufgehört haben", sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Mitglieder der Mordkommission sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit "Spezialgerät" seien in dem Wald bei dem Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin im Einsatz.

Ob auch wieder Kriminaltechniker und Suchhunde dabei sind, blieb unklar. "Alles weitere wird sich zeigen, je nachdem, was sich vor Ort ergibt." Ob auch am Mittwoch wieder bis zum Abend gesucht werde, hänge vom Verlauf ab.

Rebecca seit rund drei Wochen verschwunden

Am Dienstag hatten Spezialisten der Kripo in weißen Schutzanzügen nach Spuren auf dem Boden am Waldrand Ausschau gehalten. Dabei hielten sie auch eine Abbildung von Reifenspuren zum Vergleich in der Hand.

Rebecca war vor rund drei Wochen verschwunden. Zuletzt war sie in der Wohnung ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht verlassen hatte und getötet wurde.

Weil das Auto des Schwagers an diesem und dem darauffolgenden Tag auf der Autobahn registriert wurde, bat die Polizei um Hinweise, die zu Hunderten eingingen. (dpa/thp)

Auf der Suche nach mutmaßlichen G20-Randalierern hat die Polizei erneut Fotos von Verdächtigen veröffentlicht. Insgesamt 66 Bilder, von Personen die sich an den Krawallen bei dem Gipfel 2017 in Hamburg beteiligt haben sollen, gaben die Beamten für die Öffentlichkeitsfahndung frei.