Tragödie am Piz Bernina in Graubünden: Eine Dreierseilschaft stürzt beim Aufstieg ab, keiner von ihnen überlebt. Andere Alpinisten beobachten das Todesdrama und schlagen Alarm.

Eine Dreierseilschaft ist am Donnerstag am Piz Bernina in den Tod gestürzt. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte, befanden sich die Alpinisten um kurz nach 7:30 Uhr morgens beim Aufstieg.

Der Piz Bernina ist der höchste Berg Graubündens und der einzige Viertausender der Ostalpen.

Auf dem Biancograt, auf einer Höhe von rund 3.600 Metern über Meer, stürzte die Gruppe etwa 300 Meter in die Tiefe.

Weitere Alpinisten beobachteten den Absturz und alarmierten die Rettungskräfte.

Bergung am Freitagmorgen

Eine Rega-Crew habe am Donnerstag nur noch den Tod der drei Personen feststellen können, heißt es von der Polizei.

Die Bergung der drei Opfer war aufgrund von Steinschlag am Fundort zunächst gar nicht möglich. Erst am frühen Freitagmorgen transportierte ein Helikopter die Leichen der Verunglückten ab.

Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei Graubünden untersuchen nun die genauen Umstände, unter denen zu dem tödlichen Absturz kam. (af)

In den Salzburger Bergen ist es am Montag zu einer Tragödie gekommen: Eine 64-jährige Deutsche stürzte im Pinzgau mit ihrem Enkel ab. Die Frau starb, das Kind wurde lebensbedrohlich verletzt.