Bei der wöchentlichen Generalaudienz bat eine Nonne Papst Franziskus um die Ehre eines Kusses. Der stellte dafür erst einmal eine Bedingung: Sie dürfe ihn dabei nicht beißen.

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Nach einem Händedruck kommt die Nonne zur Sache: "Bacio, Papa!" also in etwa "Ein Kuss, Papst!" bittet die Nonne den 83-Jährigen. Dieser antwortete sogleich, dass sie ihn beißen könnte und fügte dann hinzu: "Bleibe ruhig, ich werde dir einen Kuss geben aber bleibe ruhig. Nicht beißen!" Mit dieser Kondition war die Nonne einverstanden – und bekam vom Papst einen Kuss auf die Wange.

Die Nonne macht in der auf Video aufgezeichneten Begegnung einen kleinen Freudentanz, nachdem sie von Franziskus liebkost wurde. Das Kirchenoberhaupt geht danach weiter durch die Gläubigen und diese genießen sichtlich seine Präsenz.

Kurz zuvor: Klapsbilder vom Papst

Die herzerwärmende Szene kommt wenige Tage nach Bildern, auf denen das Kirchenoberhaupt gegenüber einer übereifrigen Besucherin leicht handgreiflich wurde: Eine Frau hatte Franziskus an der Hand gezerrt und sich geweigert, den Papst loszulassen. Dieser hatte sich mit einem Klaps auf ihre Hand gewehrt, bevor Sicherheitskräfte dazwischengingen, um die Frau zu beruhigen. Später hatte sich der Papst zu dem Vorfall geäußert und gesagt, die Ungeduld gehe mit jedem Menschen einmal durch, auch mit ihm selbst.

Der Kuss für die Nonne dürfte zeigen, dass Begegnungen mit der Öffentlichkeit für den Papst immer das Potenzial von Überraschungen bieten – für beide Seiten. Nicht nur die Nonne ist von der Situation sichtlich verzückt – auch die umstehenden Zuschauer jubeln und applaudieren der Szene.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet

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