Exotische Haustiere sind besonders in den USA beliebt. Aber sie bergen auch Gefahren, wie eine Amerikanerin im Bundesstaat Ohio am eigenen Leib erfahren hat. Ihre neue Schlange biss sie mitten ins Gesicht.

Man könnte keinen Horrorfilm besser inszenieren. Dabei geht es in dieser Geschichte nur um tierische Instinkte -und gute Argumente, warum man keine wilden Schlangen zu Hause halten sollte.

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Die Lokalzeitung "The Chronicle Telegram" berichtet vom bizarren Fall einer Frau und ihrer Boa Constrictor in Ohio. Demnach setzte die 45-Jährige am Freitagnachmittag einen Notruf ab, weil ihre Schlange sie gebissen habe – mitten ins Gesicht.

Die 45-Jährige lag stark blutend auf dem Boden und konnte sich kaum mehr bewegen, wie sie der Notrufmitarbeiterin schilderte, die den Anruf entgegennahm. Sie habe sehr verängstigt geklungen, sagte die Mitarbeiterin.

Gefahr durch eine 1,60 Meter lange Boa

Die Frau gab bei ihrem Notruf an, die ganze 1,60 Meter lange Boa Constrictor gemeinsam mit einem weiteren Tier der Gattung am Tag zuvor "gerettet" zu haben.

Das sei für sie nichts Ungewöhnliches: Sie gab an, bereits elf Schlangen zu besitzen, davon neun Pythons.

Als die Rettungskräfte eintrafen, stellten sie fest: Das Tier hatte sich komplett in der Nase der 45-Jährigen festgebissen und ließ nicht einfach entfernen.

Die einzige Möglichkeit sei es gewesen, die Boa Constrictor mit einem Taschenmesser zu köpfen, sagte Einsatzleiter Tim Card dem "Chronicle".

Die Frau kam ins Krankenhaus und trug keine lebensgefährlich Schäden davon. (cf)  © 1&1 Mail & Media / CF