Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat es eine Explosion gegeben. Offenbar ist eine Rohrbombe detoniert. Die Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen. Der Bürgermeister spricht von einem "versuchten Terroranschlag".

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Explosion im New Yorker Stadtteil Manhattan: Inmitten des Berufsverkehrs hat es eine Detonation in der Nähe des "Port Authority"-Busterminals gegeben.

Berichte über Explosion einer Rohrbombe

Medienberichten zufolge sei eine Rohrbombe explodiert. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es aber noch nicht.

Mehrere U-Bahnlinien wurden evakuiert, Rettungskräfte sind vor Ort.

Über die Anzahl der Verletzten gab es unterschiedliche Informationen. Das New York City Police Department hatte zunächst mitgeteilt, dass lediglich der festgenommene Verdächtige verletzt sei.

Vier Verletzte, Verdächtiger schwer verletzt

Später teilte das NYPD mit, dass insgesamt vier Personen verletzt seien, von den Unbeteiligten glücklicherweise niemand lebensgefährlich.

Der Tatverdächtige sei indes in kritischem Zustand und werde im Bellevue Hospital behandelt, berichtet die "New York Times". Er soll einen explosiven Gegenstand am Körper befestigt gehabt haben.

Der Täter soll allein gehandelt haben, berichtet die Zeitung weiter und beruft sich dabei auf eine offizielle Quelle, die aus ermittlungstaktischen Gründen nicht namentlich genannt werden wolle. Der Sprengsatz sei verfrüht detoniert, heißt es weiter.

Donald Trump sei über den Vorfall unterrichtet worden, teilte seine Sprecherin Sarah Sanders via Twitter mit.

Der US-Präsident äußerte sich kurz darauf dann zwar auch auf Twitter, ging aber nicht auf die Vorfälle in New York sowie die Verletzten ein, sondern schoss erneut scharf gegen CNN und MSNBC als Urheber von vermeintlichen Fake News.

Bürgermeister spricht von "versuchtem Terroranschlag"

Dafür äußerte sich kurze Zeit später der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio. Er sprach vor Journalisten von einem "versuchten Terroranschlag".

(dpa/tfr)