• Nach dem furchtbaren Massaker an einer Grundschule in Uvalde, Texas hat eine betroffene Familie einen weiteren Todesfall zu beklagen.
  • Der Ehemann einer der erschossenen Lehrerinnen ist laut übereinstimmenden Medienberichten an einem Herzinfarkt gestorben.

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Bei dem schrecklichen Massaker in einer Grundschule in Uvalde, Texas sind nicht nur 19 Schulkinder getötet worden - auch zwei Lehrerinnen wurden erschossen. Jetzt ist der Ehemann einer der getöteten Lehrerinnen übereinstimmenden Berichten zufolge ebenfalls gestorben. Der etwa 50-Jährige habe am Donnerstagmorgen eine Gedenkstätte für seine Ehefrau besucht, um Blumen abzulegen, zitierte die "New York Times" den Neffen der Lehrerin, John Martinez. Als er wieder nach Hause kam, sei er einfach umgefallen. Das Paar war den Berichten nach rund 24 Jahre verheiratet und hatte vier Kinder.

Auf einer eingerichteten Spendenseite beschrieb eine Frau, bei der es sich um Cousine der getöteten Lehrerin handeln soll, dass der Ehemann infolge eines medizinischen Notfalls gestorben sei. Ihre Vermutung: Die große Trauer sei zu viel gewesen, sein Herz sei durch ihren Tod gebrochen. "Ich glaube wirklich, dass (er) an einem gebrochenen Herzen gestorben ist und dass der Verlust der Liebe seines Lebens (...) zu schwer zu ertragen war", hieß es. Der Sender ABC berichtete unter Berufung auf Martinez und einen engen Freund der Familie, dass der Ehemann an einem Herzinfarkt gestorben sei.

Ein 18-Jähriger hatte am Dienstag in einer Grundschule in der texanischen Gemeinde das Feuer eröffnet und ein Blutbad angerichtet. Das Massaker ereignete sich einem Klassenraum der Schule. Der Schütze wurde von der Polizei getötet. Inzwischen wird immer mehr Kritik am Vorgehen der örtlichen Polizei laut. Es soll eine Stunde gedauert haben, bis die Polizei eingegriffen hat. (dpa/ska)

Neunjähriger schildert furchtbare Momente bei Amoklauf in Texas

Ein neunjähriger Junge überlebte am Dienstag den Amoklauf an einer Schule in Uvalde im US-Bundesstaat Texas, bei dem 19 Kinder und zwei Lehrerinnen starben. Das Kind schildert die furchtbaren Momente, als der 18-jährige Täter das Klassenzimmer betrat und das Feuer eröffnete.