Duisburg (afp/dpa) - Nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten ermittelt die Staatsanwaltschaft Duisburg nun gegen insgesamt 16 Personen.

Unter ihnen sind Mitarbeiter und Beamte der Stadt Duisburg, des Veranstalters Lopavent und der Polizei. Gegen sie sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet worden. Das teilte die Behörde in Duisburg mit.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft schloss zugleich Ermittlungsverfahren gegen weitere Beschuldigte nicht aus. Während der Loveparade am 24. Juli war an einem überfüllten Zugangstunnel eine Massenpanik ausgebrochen. 21 Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt.