In der Nähe von Karlsruhe sind ein Kleinflugzeug und ein Hubschrauber zusammengestoßen. Dabei kamen mindestens vier Menschen ums Leben.

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Beim Zusammenstoß eines Kleinflugzeuges und eines Rettungshubschraubers bei Karlsruhe sind am Dienstag vier Menschen getötet worden.

Ob es weitere Todesopfer gab, war laut Polizei zunächst nicht bekannt. "Wer in welcher Maschine saß, wissen wir noch nicht", sagte ein Sprecher. "Wir müssen uns erstmal einen Überblick verschaffen."

Bei dem Hubschrauber handele es sich um eine Maschine der Deutschen Luftrettung, das Flugzeug sei ein kleines Sportflugzeug gewesen.

Wie es zu dem Unfall gegen 13:00 Uhr kommen konnte, war am Nachmittag noch unklar.

Absturz wohl über unbewohntem Gebiet

Die Maschinen waren zwischen Rheinhausen und dem Erlichsee abgestürzt. Die Unfallstelle befindet sich ersten Angaben zufolge in der Nähe eines Kieswerks, nach ersten Erkenntnissen über unbewohntem Gebiet.

Zusammenstöße von Flugzeugen in der Luft sind äußerst selten. Zu einem der größten Unglücke dieser Art kam es 2002 in der Nähe von Überlingen, als beim Zusammenstoß eines Fracht- und eines Passagierflugzeuges Dutzende Menschen starben.

Im November 2017 kamen bei einem Zusammenstoß zwischen einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug in Südengland vier Menschen ums Leben.

Nach Flugzeugunfällen in Deutschland werden in der Regel die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung eingeschaltet.  © dpa