Vor fast 27 Jahren wurde die kleine Stephanie ermordet. Nun hat ein festgenommener Mann ein Teilgeständnis abgelegt. Er soll die Zehnjährige ermordet haben, um einen sexuellen Missbrauch an ihr zu vertuschen.

Fast 27 Jahre nach der Ermordung der Zehnjährigen Stephanie aus Weimar hat ein in Berlin festgenommener Mann ein Teilgeständnis abgelegt. Das sagte der Vertreter der zuständigen Staatsanwaltschaft Gera am Dienstag in Jena.

Die damals zehnjährige Stephanie war 1991 tot unter der Teufelstalbrücke der Autobahn 4, knapp 20 Kilometer östlich von Jena, entdeckt worden.

Eine im Herbst 2016 eingerichtete Sonderkommission der Polizei hat nun einen Verdächtigen ermittelt und am vergangenen Sonntag in Berlin festgenommen.

Schülerin misshandelt und getötet

Er soll die Schülerin misshandelt und getötet haben. Die Polizei informierte am Dienstag in Jena über die Umstände der Aufklärung des Falls.

Bei dem mutmaßlichen Mörder handelt es sich um einen 65 Jahre alten Mann.

Den Ermittlern zufolge soll er das Mädchen getötet haben, um einen sexuellen Missbrauch an ihr zu vertuschen. Dafür drohe ihm nun eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Der Mann sei als Lastwagen-Fahrer tätig und als solcher quer durch das ganze Bundesgebiet unterwegs gewesen.  © dpa

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