Kalifornien: Schlammlawinen bringen Tod und Zerstörung

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Heftige Wolkenbrüche suchen Kalifornien heim. Sie lösen auf der verbrannten Erde Schlammlawinen aus - mit tödlichen Folgen.

Erst war das Feuer die Gefahr, nun ist das Wasser die Bedrohung: Durch mehrere Schlammlawinen in Kalifornien sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen.
In Montecito, rund 150 Kilometer nordwestlich von Los Angeles, wurden die meisten der Toten gefunden.
Mehrere Gebäude wurden dort von Wasser und Geröll mitgerissen. Teilweise stand der Schlamm hüfthoch in den Straßen.
Die Polizei des umliegenden Bezirks Santa Barbara berichtete US-Medien zufolge, rund zwei Dutzend Menschen würden noch vermisst.
Die Retter befürchteten deshalb, dass die Zahl der Opfer noch steigen könne. Mindestens 25 Menschen seien verletzt worden.
Die Schlammlawinen überraschten die Menschen Augenzeugenberichten zufolge mitten in der Nacht.
"Ich habe meine Frau geweckt und wir wussten einfach nicht, was wir tun sollten - wir waren einfach umgeben von Schlamm", sagte Ben Hyatt aus Montecito dem Sender ABC.
"Ich bin gerannt und aufs Bett gesprungen - quasi in Sekunden stand der Schlamm in der Küche bis zu den Arbeitsplatten", fügte ein weiterer Anwohner hinzu.
Die heftigen Stürme waren seit Montagnacht nach monatelanger Dürre in vielen Teilen Kaliforniens niedergegangen.
Im Süden des Bundesstaats trafen sie teils auf die von Flächenbränden zuvor verwüsteten Gebiete.
In Los Angeles fiel so viel Regen wie seit vielen Monaten nicht mehr.
Die Schlammlawinen hatten eine enorme Kraft.
Die Rettungskräfte sind unermüdlich im Dauereinsatz.
Unter den Trümmern werden noch Menschen vermutet.
Die Szenerie wirkt bedrückend, die Zerstörung ist schockierend.
Dieser Porsche wurde von der Schlammlawine rückwärts durchs geschlossene Garagentor gedrückt.
Solche Bilder dokumentieren die Wucht der Schlammmassen.
Opfer werden aus den Trümmern geborgen.
Selbst riesige Felsbrocken wurden auf die Straße geschleudert.
Autos landeten auf Hausdächern.
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