(com/mac) Der April macht derzeit seinem Ruf alle Ehre: Tiefe Temperaturen und Regenschauer statt sonniges Frühjahrswetter. Doch der Osten Deutschlands kann sich ab Donnerstag auf eine Erwärmung freuen.

Am Dienstag mussten Frühaufsteher noch bibbern: Die Tiefstwerte lagen am Morgen zwischen minus 6 und plus 4 Grad, am Erdboden wurden sogar bis zu minus 10 Grad gemessen. Doch auf die frostigen Temperaturen folgen wärmere Tage: Im Osten Deutschlands werden ab Donnerstag sogar Tageshöchstwerte von bis zu 20 Grad erwartet. Vor allem die Menschen in Berlin und Brandenburg können sich dann über freundliches Frühjahrswetter freuen. Ihren Regenschirm sollten sie aber trotzdem dabeihaben. Denn das Aprilwetter und der Wechsel von Sonne, Wolken und Regenschauern bleibt den Deutschen erhalten.

Nach dem sehr warmen April 2011 ist die erste Monatshälfte in diesem Jahr eindeutig das Gegenteil: Deutschlandweit lagen die Temperaturen um 1,1 Grad unter dem langjährigen Mittel von 1961 bis 1990. Anders sieht es dagegen beim Niederschlag aus: Während das Regensoll insgesamt zu 40 Prozent erfüllt wurde, ist in manchen Regionen wie in Franken schon von einer ungewöhnlichen Dürre die Rede. Hier sind nur 10 Prozent der sonst üblichen Regenmenge gefallen. Bereits Februar und März waren in der Region zu trocken.

Wem das Aprilwetter derzeit zu kalt ist, kann aber schon von einem warmen Sommer träumen: "Auf 70 bis 80 Prozent aller zu kühlen Aprilmonate folgte in der Vergangenheit ein überwiegend warmer und eher zu trockener Sommer, sprich die Chancen auf einen freundlichen Sommer steigen“, erklärt Dominik Jung vom Wetterportal "Wetter.net".