• Bei einem Erdrutsch in einer illegalen Goldmine auf der westindonesischen Insel Sumatra hat es mindestens sieben Tote gegeben.
  • Mindestens neun weitere Menschen seien verletzt worden.

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Mindestens sieben Menschen sind bei einem Erdrutsch in einer indonesischen Goldmine ums Leben gekommen. Die Unglücksstelle werde noch nach einem Vermissten durchkämmt, teilten die örtlichen Rettungskräfte am Dienstag mit.

Der Erdrutsch war am Montag durch Platzregen ausgelöst worden, wie die örtliche Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Der Regen habe die Mine in Westsumatra mit Schlamm, Steinen und Geröll verschüttet. Neun Überlebende seien aus dem Schlamm befreit und in ein Krankenhaus gebracht worden.

Bereits vor zwei Wochen kommen zehn Menschen bei Erdrutsch ums Leben

Erst vor zwei Wochen waren bei einem Erdrutsch in Nordsumatra zehn Menschen in dem von China geförderten Wasserkraftwerk Batang Toru ums Leben gekommen. Bei einem Zyklon in einer der östlichen Inselgruppen des Landes starben im vergangenen Monat 200 Menschen.

In der Regenzeit sind tödliche Erdrutsche und Sturzfluten in den ländlichen Regionen Indonesiens nicht ungewöhnlich. Die Katastrophenschutzbehörde des südostasiatischen Inselstaates schätzt, dass rund 125 Millionen Menschen in Gebieten leben, die einem Erdrutschrisiko ausgesetzt sind. Das sind fast die Hälfte aller Einwohner des Landes. Umweltschützern zufolge zählen Waldrodungen zu den Unglücksursachen. (AFP/lh)

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