Es sollte ein Tag zum Feiern werden. Doch auf dem Weg zu einer Hochzeit sind in Indien mindestens 21 Menschen bei einem Verkehrsunfall gestorben.

Bei einem Verkehrsunfall in Indien sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.

Sie waren am Dienstagabend im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh in einem Kleinlaster auf dem Weg zu einer Hochzeit, als der Wagen von einer Brücke in ein trockenes Flussbett stürzte, wie die örtliche Polizei am Mittwoch mitteilte.

Weitere 29 Menschen wurden demnach bei dem etwa 15 Meter tiefen Sturz verletzt. Es war zunächst unklar, warum der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren hatte.

Opfer sind Angehörige des Bräutigams

Die Opfer waren den Angaben zufolge Angehörige und Freunde des Bräutigams bei der Hochzeit in einem Dorf im Bezirk Sidhi.

Indien ist das Land mit den meisten Verkehrstoten weltweit. Durchschnittlich etwa 135.000 Menschen sterben jedes Jahr auf den Straßen des Landes mit rund 1,3 Milliarden Einwohnern. Häufige Ursachen sind schlechte Straßen, nicht verkehrssichere Fahrzeuge und leichtsinnige Fahrweise.

Erst vergangene Woche kamen 23 Schulkinder bei einem Busunglück und 18 Menschen bei einem Lkw-Unfall ums Leben.  © dpa

Über 400 Verkehrstote in sieben Tagen. Das ist die erschreckende Bilanz des Thailändischen Neujahrsfestes.