Hurrikan "Florence" beginnt sein zerstörerisches Werk

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Schon vor seiner Ankunft schickte Hurrikan "Florence" zerstörerische Vorboten. Nun hat er das Land erreicht.

Imposantes Bild einer Naturgewalt: Erste Ausläufer von Hurrikan Florence treffen auf Myrtle Beach, South Carolina. Auch wenn der Sturm sich bereits abgeschwächt hat, warnen Experten weiter vor seiner Zerstörungskraft. Die Situation werde sich in den nächsten Stunden und Tagen dennoch drastisch verschlechtern, sagten die Meteorologen voraus.
In der Stadt James City retten Freiwillige des Krisenaktionsteams Kinder aus ihrem überfluteten Zuhause. In etlichen Haushalten fiel bereits der Strom aus.
US-Präsident Donald Trump zeigt sich mit Vize Mike Pence und Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen bei einer Krisensitzung im Oval Office.
Mit ihm möchte wohl niemand tauschen: TV-Moderator bei einer Live-Reportage, während Florence in Wilmington wütet.
So sah die Sturmfront in dem Ort am Freitagmorgen aus.
Schon 16 Stunden bevor die ersten Ausläufer des Hurrikans auf Land trafen, stieg der Neuse River in South Carolina über die Ufer und überschwemmte Teile der Stadt New Bern.
Auch in Swansboro in North Carolina hieß es: Land unter!
Mit peitschendem Regen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 Kilometern pro Stunde hat Hurrikan "Florence" noch vor seinem eigentlichen Auftreffen die US-Ostküste heimgesucht. (Bild: Atlantic Beach)
Als eine der ersten Gegenden wurde der Nationalpark Outer Banks getroffen (Bild), eine dem Festland vorgelagerte Insel im Bundesstaat North Carolina.
Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums in Miami bewegte sich der Wirbelsturm extrem langsam mit nicht einmal zehn Kilometern pro Stunde auf die Küstenregion um die Stadt Wilmington in North Carolina (Bild) zu. Das Zentrum des Sturms dürfte daher lange über der Küstenregion bleiben.
Während einige teils auch auf Inseln ausharrten und mit Hilfe von Notstromaggregaten und Vorratshaltung durchzukommen versuchen, verließen Hunderttausende bereits am Donnerstag ihre Wohnungen. (Bild: Wilmington)
Die Gebiete entlang der südlichen US-Atlantikküste gleichen schon seit Mittwoch Geisterstädten. Fenster und Türen wurden verbarrikadiert, Läden und Supermärkte geschlossen, Hotels schickten ihre Gäste zurück. (Bild: Wrightsville Beach)
Mit Georgia, South Carolina, North Carolina (Bild: Bern), Virginia und Maryland haben fünf US-Bundesstaaten sowie der District of Columbia um die Hauptstadt Washington den Notstand ausgerufen.
US-Medien verglichen "Florence" schon vor seiner Ankunft mit Wirbelstürmen wie "Katrina", der 2005 Tod und Schrecken über die Südstaaten gebracht hatte.
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