Mit dem Sound von Helene Fischer gegen marodierende Hooligans: Als am vergangenen Sonntag die Kundgebung "Hooligans gegen Salafisten" in Köln zu eskalieren drohte, versuchte die Polizei laut einem Bericht des Kölner "Express" mithilfe der besänftigenden Klängen von Helene Fischers Hit "Atemlos" in einer Piano-Version deeskalierend auf die gewaltbereiten Randalierer einzuwirken - allerdings vergeblich.

Der Protestzug der Hooligans und Neonazi-Gruppierungen bahnte sich bereits seit mehr als vier Stunden seinen Weg durch die Kölner Innenstadt, als die Einsatzkräfte der Polizei gegen 18:00 Uhr zu einer ungewöhnlichen Maßnahme griffen: Mit einer Klavier-Version des Helene-Fischer-Hits "Atemlos" versuchten die Ordnungskräfte beruhigend auf die Flaschen und sogar Fahrräder werfenden Gewalttäter einzuwirken. Das berichtete der Kölner "Express" in seinem Liveticker zu der Veranstaltung. Zur Überraschung der Berichterstatter vor Ort zeigte der Plan sogar zunächst Wirkung:

Doch auch die Musik Helene Fischers konnte die Eskalation der Gewalt nicht verhindern. Die traurige Bilanz am Ende des Tages: 44 verletzte Einsatzkräfte sowie 17 vorläufige Festnahmen.  © Glutamat