Am Maifeiertag hat eine Spinne einen Großeinsatz in Hamm ausgelöst. Das Hamburger Tropeninstitut konnte nun Entwarnung geben. Zunächst wurde das Tier für eine lebensgefährliche Bananenspinne gehalten, stellte sich aber als harmlose Riesenkrabbenspinne heraus.

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Viel Wirbel um ein Krabbeltier: Eine vermeintlich hochgiftige Bananenspinne hat sich nach einem großen Feuerwehreinsatz in Hamm als harmlose Riesenkrabbenspinne entpuppt.

Nach zunächst großer Aufregung habe das Tropeninstitut in Hamburg das Tier anhand eines Fotos identifiziert, sagte die Sprecherin eines Supermarktes, in dessen Logistikzentrum die Spinne entdeckt worden war.

In der Halle hatte am Maifeiertag ein Mitarbeiter Alarm geschlagen, Polizei und Feuerwehr waren angerückt. Beim Entladen eines Bananen-Lasters habe die Spinne auf einer Palette gesessen, schilderte die Sprecherin.

Tropeninstitut gibt Entwarnung

Nachdem sie lebend eingefangen wurde, war man erst von einer Bananenspinne ausgegangen, deren Biss lebensgefährlich für den Menschen sein kann.

Das Tropeninstitut in Hamburg gab dann aber laut dem Supermarkt später Entwarnung. Über die neue Entwicklung hatte zunächst der WDR berichtet. (dpa/sus)

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