Auf der Suche nach mutmaßlichen G20-Randalierern hat die Polizei erneut Fotos von Verdächtigen veröffentlicht. Insgesamt 66 Bilder, von Personen die sich an den Krawallen bei dem Gipfel 2017 in Hamburg beteiligt haben sollen, gaben die Beamten für die Öffentlichkeitsfahndung frei.

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Mehr als anderthalb Jahre nach dem G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei am Mittwoch 66 weitere Fotos unbekannter Tatverdächtiger veröffentlicht, die im Zusammenhang mit schweren Ausschreitungen und Plünderungen rund um den Gipfel stehen sollen.

Sie sollen Straftaten von erheblicher Bedeutung begangen haben, teilte die Polizei mit. Es ist bereits die fünfte Öffentlichkeitsfahndung nach den Protesten im Juli 2017.

Tagelange schwere Krawalle in Hamburg

Während des G20-Gipfels in Hamburg hatte es tagelang schwere Krawalle gegeben. Randalierer aus dem In- und Ausland lieferten sich heftige Straßenschlachten mit der Polizei, plünderten einige Geschäfte und zündeten Autos an.

Die von der Polizei gegründete Sonderkommission "Schwarzer Block" führt deshalb nach eigenen Angaben mehr als 3500 Ermittlungsverfahren. Insgesamt wurde gegen 900 Beschuldigte ermittelt. Seit Dezember 2017 wurden Bilder von 334 Menschen veröffentlicht, von denen rund ein Drittel identifiziert werden konnte. (afp/thp)

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