Die größten Kriminalfälle aller Zeiten

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Das echte Leben schreibt immer noch die besten Detektivgeschichten. So hat die Welt schon einige Verbrechen miterlebt, die für besonders viel Aufsehen sorgten oder lange Zeit ungeklärt blieben. Hier eine Top zehn der größten Kriminalfälle der Geschichte.

Platz 10: Der "Vampir". Im Sommer 1924 werden in der Leine in Hannover menschliche Schädel gefunden. Wenig später entdecken Kinder einen Sack mit Knochen von 22 Skeletten. Um Fritz Haarmann, einen Spitzel der Polizei, zu überführen, greifen die Beamten zu drastischen Mitteln: In seiner Zelle platzieren sie vier der gefunden Leichnamsköpfe je in einer Ecke und leuchten die Augen von innen aus. Wenig später gesteht Haarmann. Doch damit nicht genug: In Hannover weiß längst jeder, was Haarmann mit dem Leichenfleisch gemacht hat. "Essen gekocht, in Dosen zugeschweißt und als Wurst verkauft", lautet das Urteil einer Zeugin.
Platz 9: Amanda Knox, oder: Der Engel mit den Eisaugen. Als mutmaßliche Mörderin von Meredith Kercher im Jahr 2007 saß die amerikanische Studentin jahrelang im Gefängnis. Tatmotiv soll ein satanistisches Ritual nach einer Sexorgie gewesen sein. 2009 wurde Knox zu 26 Jahren Haft verurteilt, doch nur sechs davon sitzt sie ab. Aufgrund mangelnder Beweise wird sie 2015 frei gesprochen: Knox DNA-Spuren auf der Tatwaffe sind nur Kontaminationen gewesen. Zwar wurde Knox frei gesprochen, doch bis heute gibt es keine Einigkeit über ihre Unschuld.
Platz 8: Der Kreuzworträtsel-Killer. Der Kreuzworträtselmord ist ohne Frage eine der umfangreichsten Ermittlungen der DDR. Im Januar 1981 war der sieben Jahre alte Lars ermordert, seine Leiche in einen Koffer verpackt und aus einem Zug geworfen worden. Im besagten Koffer fand die Polizei alte Zeitungen, unter anderem mit einem gelösten Kreuzworträtsel. Mittels der Untersuchung Zehntausender Schriftproben fand die Polizei die Mutter der Freundin des Täters und überführte diesen letztlich. Matthias S. gestand die Tat und wurde eingesperrt.
Platz 7: Der "Totmacher". In einem Arbeitslager findet Rudolf Pleil als Koch Gefallen daran, Katzen zu töten und zu verspeisen. Zwischen 1946 und 1947 arbeitet Pleil als Grenzgänger im Harz und hilft Menschen, vor allem Frauen, die Grenze illegal zu passieren. In diesen Jahren missbraucht und tötet er mindesten zwölf (nach eigenen Angaben fünfundzwanzig) Frauen. Erst als Pleil sich im Gefängnis in Celle als Henker bewirbt - mit der Begründung, er habe "Erfahrungen auf dem Gebiet des Tötens", wird die Polizei auf ihn aufmerksam. Verhaftet wird er jedoch erst im April 1947 nach einem Raubmord an einem Kaufmann, dessen Leiche Pleil mit einer Axt zerstückelt.
Platz 6: Die "Schwarze Witwe". Elfriede Blauensteiner ist spielsüchtig. Sie suchte mit Hilfe von Kontaktanzeigen pflegebedürftige, wohlhabende Opfer. Bevor sie diese tötet, sorgte sie dafür, dass ihre Opfer ihrer Pflegerin Eigentum und Liegenschaften vererben. Die dazugehörigen Testamente lässt Blauensteiner fälschen. Den erlangten Reichtum verspielt sie anschließend schnell wieder im Casino. Aufgeklärt werden die Fälle durch den Neffen eines Mordopfers, welcher sich um sein Erbe betrogen fühlt.
Platz 5: Der Zodiac-Killer. Zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 treibt im Raum San Francisco ein Serienmörder sein Unwesen, dessen Identität bis heute unbekannt ist. Bekannt wird er vor allem durch seine mysteriösen Briefe, die er an Lokalzeitungen schreibt und in denen er weitere Morde ankündigt. Offiziell fallen dem Zodiac-Killer sieben Menschen zum Opfer, er selbst hingegen behauptet in einem seiner Briefe, 37 Morde begangen zu haben.
Platz 4: Charles Manson. Der Anführer der "Manson Family", einer sektenähnlichen Hippie-Gruppe aus Südkalifornien, ordnet den Tod von sieben Menschen an, lässt also morden. Bekannt wird die Manson Family vor allem durch ihre Morde an den bekannten Persönlichkeiten Sharon Tate, Leno und Rosemary LaBianca. Aller Wahrscheinlichkeit nach will Manson das von ihm ersehnte und prophezeite "Helter-Skelter"-Chaos auslösen. Er wird zu lebenslanger Haft verurteilt.
Platz 3: Bonnie und Clyde. Dieses US-amerikanische Verbrecherpärchen treibt während der Weltwirtschaftskrise von 1931 bis 1935 im Mittleren Westen der USA sein Unwesen. Bei vielen Raubüberfällen von Lebensmittelgeschäften, Tankstellen und kleinen Banken begehen die beiden 14 Morde, die meisten davon an Polizisten. Überführt werden sie in einem Hinterhalt, ihr Ford wird von den Fahndern mit 167 Kugeln übersät. Ihre Körper werden jeweils von rund 50 Kugeln getroffen. Das legendäre Paar wird in Texas auf zwei verschiedenen Friedhöfen begraben.
Platz 1: Jack the Ripper. Jack the Ripper ist vermutlich der bekannteste Serienmörder der Geschichte. Im Herbst des Jahres 1888 begeht er Morde an mindestens fünf Prostituierten im Londoner East End. Der Mörder wird nie gefasst und bis heute wird über seine Identität spekuliert. Bekannt wird er unter anderem durch seine Briefe an die Polizei, in denen er seine zukünftigen Taten ankündigte und sich über die Polizisten lustig macht.
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