• Vergangene Woche ist im Kelten Römer Museum im oberbayerischen Manching ein Goldschatz gestohlen worden.
  • Die Ermittlungen nach dem Täter gestalten sich laut Landeskriminalamt schwierig.
  • Grund dafür sei eine veraltete Technik, die etwa bei den Kameras eingesetzt worden war.

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Veraltete Technik erschwert nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamtes die Ermittlungen nach dem Gold-Diebstahl von Manching. "Das Kamerasystem, das im Museum verbaut wurde, ist ein total veraltetes System", sagte ein LKA-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München. "Das ist auf einem so alten Stand, dass man damit nicht mehr normal arbeiten kann." Zuvor hatte der "Münchner Merkur" über "technische Schwierigkeiten" beim Auswerten des Materials berichtet.

Weil Updates und Weiterentwicklungen fehlten, sei es sehr schwierig, das Bildmaterial auszuwerten, sagte der LKA-Sprecher. Das sei "ein Riesen-Aufwand". Die Server hätten abgebaut und mitgenommen werden müssen. Derzeit arbeite eine Spezialfirma daran, das Material aufzubereiten. "In dem Fall liegt es nicht an uns, dass wir so langsam sind, sondern auch am Museum, dass die so alte Technik verbaut hatten." Der Zweckverband des Kelten Römer Museums als Träger des Museums kündigte am Donnerstag eine Stellungnahme an, die aber zunächst ausblieb.

Nach Einbruch in Manching: Von den Tätern fehlt jede Spur

Vergangene Woche war bei einem Einbruch in das Kelten Römer Museum im oberbayerischen Manching ein mehrere Kilo schwerer Goldschatz gestohlen worden, der vor allem aus Münzen bestand. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Die Sicherheitsmaßnahmen hätten den Anforderungen beim Bau des 2006 eröffneten Museums entsprochen, hatte es kurz nach der Tat von Seiten des LKA geheißen. Nach Angaben von Rupert Gebhard, Leitender Sammlungsdirektor der Archäologischen Staatssammlung, hatte es nach dem Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden noch eine Besichtigung gegeben, um die Qualität der Sicherungsanlagen zu überprüfen.