• Zu einem russischen Kindergarten gehört die "Stille Stunde": Mittags schlafen die Kleinen.
  • Doch in einen Kindergarten in Zentralrussland ist ein Mann eingedrungen und hat um sich geschossen.

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In einem russischen Kindergarten sind zwei Kinder und eine Erzieherin von einem Mann erschossen worden. Dann habe sich der Schütze selbst getötet, teilte die Verwaltung des Gebiets Uljanowsk an der Wolga am Dienstag mit. Eine weitere Erzieherin wurde verletzt. Als fünfter Toter wurde der Besitzer der Tatwaffe erschossen in einem Waldstück in der Nähe gefunden.

Mann hatte wohl keine Verbindung zu den Opfern

Angaben zum Motiv des 1996 geborenen Schützen wurden nicht gemacht. Der Menschenrechtsbeauftragte des Gebiets Uljanowsk, Sergej Ljulkow, sagte, seines Wissens nach habe der Mann keine Verbindung zu den Kindern oder dem Personal des Kindergartens gehabt.

Der Täter sei während des Mittagsschlafs der Kinder in das Gebäude in dem Dorf Weschkajma eingedrungen und habe das Feuer eröffnet. Der Kindergarten habe einen Alarmknopf gehabt, über den ein Hilferuf abgesetzt worden sei. Der Tatort liegt etwa 100 Kilometer westlich der Gebietshauptstadt Uljanowsk.

Der Schütze war den Behörden als psychisch auffällig bekannt. Die Tatwaffe, eine doppelläufige Schrotflinte, gehörte einem anderen Mann. "Der Besitzer der Flinte ist tot, er war 68 Jahre alt. Ermittler klären die Umstände seines Todes. Seine Leiche wurde gefunden", sagte Vizegouverneur Alexander Korobko der Agentur Tass. (sbi/dpa)