Auffrischender Wind hat den Waldbrand bei Jüterbog südlich von Berlin angefacht und die betroffene Fläche auf 326 Hektar mehr als verdoppelt.

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"Die Flammen laufen auf die Schutzstreifen zu, aber die Feuerwehr hat dort die Lage im Griff", berichtete die Leiterin des städtischen Ordnungsamts, Christiane Lindner-Klopsch am Montagmittag. Am Morgen hatte sie die betroffene Fläche mit mehr als 150 Hektar beziffert.

Auch die Fläche, auf denen tatsächlich Flammen lodern, habe sich von acht Hektar am Morgen im Laufe des Tages durch den Wind stark vergrößert, sagte Lindner-Klopsch. "Dazu können wir aber keine genauen Angaben mehr machen."

Der Schutzstreifen im südlichen Bereich sei verbreitert worden, um Ortschaften weiter davor zu bewahren, dass Flammen von einem ehemaligen Truppenübungsplatz auf sie übergreifen, berichtete die Ordnungsamtsleiterin. Der ehemalige Truppenübungsplatz ist mit Munition belastet. Am Sonntagabend und am Montagmorgen habe es auf der Brandfläche mehrere Detonationen von Munition gegeben, sagte sie.  © dpa

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