(cfl) - Staatsanwalt Xavier Rosin hat nach dem Familiendrama im westfranzösischen Nantes den Anfangs gehegten Mordverdacht bestätigt. Die fünf Familienmitglieder wurden im Schlaf erschossen.

Es handele sich um "fünf methodische Hinrichtungen", sagte der Ankläger laut der französischen Agentur AFP während der Vorstellung der Autopsieergebnisse. "Sie wurden im Schlaf mit einer Schusswaffe getötet", ergänzte der französische Jurist.

Bei der Waffe soll es sich um ein Gewehr handeln. Auf jedes der fünf Opfer sei mindestens zweimal gefeuert worden. Eine Fahndung nach dem 50-jährigen Familienvater sei bisher erfolglos geblieben, so AFP weiter.

Der "Welt" zufolge wurde an Karfreitag das Fahrzeug des Familienvaters auf einem Parkplatz im südfranzösischen Roquebrune-sur-Argens entdeckt. Dort soll der Mann 30 Euro abgehoben haben.

Nachbarn hatten die Polizei Anfang April auf das unerklärliche Verschwinden der Familie aufmerksam gemacht. Daraufhin hatte die Polizei das Haus durchsucht und unter der Terrasse die Leiche der Frau und der vier Kindern entdeckt.